HAHN Die Bilanz, die Thorsten Menke, Ortsbrandmeister in Hahn, auf der Jahreshauptversammlung ziehen konnte, war positiv: Die Zahl der Einsätze ist von 38 im Jahr zuvor auf 24 zurückgegangen, es gab keine Großbrände, und die Zahl der kleinen und mittleren Brände ist gegenüber 2007 von 23 auf 13 gesunken. Und mit elf Hilfeleistungen gab es 2008 auch vier Einsätze dieser Art weniger als 2007.

Die wohl spektakulärste Hilfe jährt sich an diesem Donnerstag. Im Januar 2008 musste die Einheit ein Pferd befreien, das an den Nethener Seen drohte, in einem Schlammloch zu versinken. Das Tier war der Reiterin durchgegangen. Während sie sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, drang das Pferd immer tiefer in das Schlammfeld ein. Schließlich blieb es in dem aufgeweichten Mutterboden stecken und versank bis zum Hals im Schlamm.

Die Reiterin alarmierte die Feuerwehr, die auf die Hilfe eines Radladers des nahen Sandkontors – an den Nethener Seen wird Sand abgebaut – zurückgreifen konnte. Der Fahrer schob den Schlamm so weit fort, dass sich die Feuerwehrmänner über einen schnell gebauten zehn Meter langen Steg aus Leitern mit Schaufeln weiter an das Pferd heranarbeiten und es schließlich aus dem Feld ziehen konnten. Die Freiwillige Feuerwehr Hahn deckt einen sensiblen Bereich ab. Zu ihrem Löschbezirk gehören die Firmen Ulla Popken und Büfa ebenso wie das Gewerbegebiet in Hahn mit der Lackharzfabrik Kraemer. Außerdem betreut die Einheit die Autobahnteilstücke von Wapeldorf bis Rastede und von Hahn bis Varel, wo sie im vergangenen Jahr zu einem tödlichen Unfall gerufen wurde.

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Auch in diesem Jahr war die Feuerwehr bereits gefordert. „Harmlos“ war ein Schornsteinbrand ganz in der Nähe, voller Einsatz war gefordert, als bei zwei Unfällen die Fahrer befreit werden mussten. Die Hahner Feuerwehr ist gut gerüstet. 44 Kräfte gehören der Einheit an, „mehr können es immer sein“, betont Thorsten Menke. 16 Mitglieder zählt die Jugendfeuerwehr, 14 Kameraden die Altersriege. 3890 Dienststunden, 1850 Sonderdienststunden und 448 Einsatzstunden leistete die Feuerwehr im vergangenen Jahr.

Bei den Wahlen wurde Menke als Ortsbrandmeister bestätigt – vorbehaltlich der Zustimmung des Rates geht er in die dritte Amtszeit. Neuer Ortsatemschutzwart wurde Daniel Janßen, sein Vorgänger Detlef Bredow wurde Gemeindeatemschutzwart. Janßens Vertreter ist Carsten Glaesener. Bei den Beförderungen wurden Harm Grimm zum Oberfeuerwehrmann, Sebastian Münzel und Horst Kramer zu Hauptfeuerwehrmännern und Eike Stahmer zum Oberlöschmeister ernannt.

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