Ocholt-Howiek Insgesamt 33 Einsätze haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ocholt-Howiek im vergangenen Jahr gemeistert. Darunter 13 Brände, 13 Hilfeleistungen und sieben Fehlalarme. Das resümierte Ortsbrandmeister Jerome Wittig während der Jahreshauptversammlung der Wehr.

Beförderungen

Befördert wurden Alexander Kaiser und Arne Deeken zum Oberfeuerwehrmann, Karsten Hoyer zum 1. Hauptfeuerwehrmann, Nils Warnken zum Löschmeister, Olaf Liebetrau zum Oberlöschmeister, Dennis Bruns zum Hauptlöschmeister und Kreisjugendfeuerwehrwart Andre Quensel zum Brandmeister.

Zu den größten Herausforderungen gehörten unter anderem die Einsätze mit der Kreisbereitschaft beim Flächenbrand in Meppen und beim Großbrand in der Papier- und Kartonfabrik Varel. Dies war auch der erste Einsatz mit dem neuen Tanklöschfahrzeug TLF 3000. „Zwei Tage haben wir das Fahrzeug nach der Rückkehr geputzt“, so Ortsbrandmeister Jerome Wittig. Schließlich stand nur wenige Tage später der Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr in Ocholt auf dem Programm, da wollte die Wehr glänzen. Bei bestem Wetter konnte sich die Feuerwehr mit vielen Vorführungen präsentieren.

Darüber hinaus hatten sich die Kameraden auch in anderen Bereichen engagiert. So wurden Sträucher für das Osterfeuer gefahren und Umzüge begleitet. Einsätze, die nur mit einer starken Gruppe zu leisten seien, wie die Wehr-Führung betonte. Mit einem Mitgliederbestand von 51 aktiven Kameraden, 28 Jugendfeuerwehrmitgliedern und neun Alterskameraden sei die Freiwillige Feuerwehr Ocholt-Howiek super aufgestellt. Dieses Resultat sei unter anderem der guten Arbeit in der Jugendfeuerwehr zu verdanken: „Die Ausbildung ist mit eines der wichtigsten Bestandteile einer Feuerwehr, damit jeder Feuerwehrkamerad gut für den Ernstfall gerüstet ist. Dank sehr gut ausgebildete Feuerwehrkameraden, die ihr Fachwissen weitergeben, haben wir einen sehr hohen Ausbildungsstand. Hierfür sind maßgeblich unsere guten Gruppenführer und Jugendwarte verantwortlich“, so Ortsbrandmeister Jerome Wittig weiter. Ebenfalls bedankte er sich bei allen Kameradinnen und Kameraden und deren Partnern, dass sie sich die Zeit für die Einsätze und Weiterbildungen nehmen. Es sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, das Private und Berufliche mal wieder unterzuordnen, um anderen Menschen besser helfen zu können.

Was das neu eingeführte Konzept der Atemschutzüberwachung betrifft: Dieses hat sich im vergangenen Jahr wieder bewährt. Bei Großeinsätzen wie dem Dachstuhlbrand in Garnholt oder dem Lagerhallenbrand konnten laut Wittig die Atemschutzgeräteträger gezielt eingesetzt und überwacht werden. Das Konzept habe sich über die Grenzen der Stadtgemeinde herumgesprochen. Feuerwehren wie aus Jaderberg oder Hahn hätten sich die Atemschutzüberwachung näherbringen lassen.

Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann brachte auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ocholt-Howiek seinen Dank entgegen. „Die Zusammenarbeit in den Feuerwehren findet auf einem sehr hohen Niveau statt“, so der Stadtbrandmeister. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Scheel sprach sein Lob aus: „Nur zusammen sind wir stark.“


     www.feuerwehr-ocholt.de 
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