LOY-BARGHORN Bürgermeister Dieter Decker lobte den Einsatz der Feuerwehr: „Sie ist ein Sinnbild der Nächstenliebe.“

von kim vredenberg LOY-BARGHORN - Bürgermeister Dieter Decker brachte es auf den Punkt: „Wo ist es sonst möglich, ein Jubiläum über drei Tage mit Disko und Festball zu organisieren?“ Besser hätte er das Rahmenprogramm der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn zu ihrem 75-jährigen Jubiläum nicht beschreiben können: Am Freitag lockte die Freiluftfete zahlreiche Besucher an. Für Stimmung sorgte am Sonnabend auch der Festball.

Ihren Abschluss fand die große Jubiläumsfeier am Sonntag beim Jubiläumsempfang; für die Kinder wurden Aktionen wie Ballonweitflugwettbewerb und Löschspiele angeboten. Fahrzeuge und Gerätschaften von damals und heute wurden gezeigt und auf Tafeln über die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn informiert.

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Kreisbrandmeister Johann Westendorf bezeichnete das 75-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn als „gewaltigen Zeitabschnitt im Feuerwehrwesen“. Von der Handdruckspritze bis zu elektronisch gesteuerten Pumpen hätte diese Einheit alles miterlebt und dem technischen Fortschritt stets Stand halten können.

Bereits zehn Jahre vor Gründung der Freiwilligen Feuerwehr wurde der „Minimax-Feuerschutzverein“ gegründet. „Damals wie heute steht der Mensch im Mittelpunkt“, bekräftigte Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel das Engagement. Die Arbeit der Feuerwehren gehe zudem weit über die Brandbekämpfung hinaus: Tierrettungen, Verkehrsunfälle und Umweltschutz gehörten ebenso dazu. „Die Feuerwehr Loy-Barghorn ist das Rückgrat für das Dorfgemeinschaftsleben“, fasste er zusammen.

Wie beeindruckend die zahlreichen Leistungen der Kameraden sind, belegt die Rechnung von Ortsbrandmeister Rainer Sundermann: „Die Dienstjahre in der Altersabteilung summieren sich auf 675 Jahre, die von 14 Mitgliedern geleistet wurden.“

Bürgermeister Dieter Decker betonte, wie notwendig und unentbehrlich die Arbeit sei und lobte den „ehrenamtlichen, unermüdlichen und selbstlosen Einsatz“. Die Feuerwehr an sich sei daher „ein Sinnbild des Guten Willens und der Nächstenliebe“, so Dieter Decker.

Stefan Lieberum (Landesfeuerwehrschule) stellte die Bedeutung von Schulungen heraus: „Der Bürger erwartet bei Unfällen oder Bränden professionelle Hilfe. Er weiß nicht unbedingt, ob das die freiwillige Feuerwehr oder die Berufsfeuerwehr ist.“ Die Kameraden stünden daher stets unter Druck: „Bei Übungen darf mal etwas schief gehen, im Einsatz nicht.“

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