LOY „Die Jugendfeuerwehr ist die Schmiede der aktiven Wehr“, hob Horst Steenken, stellvertretender Gemeindebrandmeister in Rastede, bei der Geburtstagsfeier der Jugendfeuerwehr Loy-Barghorn hervor.

Das gilt wie bei kaum einer anderen Einheit gerade für die Feuerwehr im südlichen Gemeindebezirk. Denn die Nachwuchsorganisation in Loy-Barghorn ist, seinerzeit als dritte im Ammerland gegründet, nicht nur eine der ältesten Jugendfeuerwehren, aus ihr gingen auch der heutige Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel, Ortsbrandmeister Hans-Hermann Denker sowie Herbert Niehus hervor, der sich ebenfalls schon in Führungspositionen bewährt hat. Alle drei wurden am Sonntag für ihre 40-jährige Treue zur Feuerwehr ausgezeichnet. Rastedes Bürgermeister Dieter Decker, der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Rohlfs und der stellvertretende Ortsbrandmeister Olaf Thormählen waren neben Steenken die ersten Gratulanten. Ihr Dank galt auch den Ehefrauen. Für 25-jährige Treue wurden Henning Rosenbohm und Hergen Backhaus geeehrt – auch sie wuchsen in der Jugendfeuerwehr auf.

Decker würdigte das Engagement der Feuerwehrkameraden an der Spitze der Einheit und deren Einsatz vor vier Jahrzehnten für die Jugendfeuerwehr. „Die Jugend braucht solche Vorbilder“, so der Bürgermeister in seinem Dank an die Gründungsmitglieder.

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Vor 40 Jahren war die Jugendfeuerwehr gegründet worden – nicht durch einen Anstoß „von oben“ und auch nicht durch einen Mangel an Kräften in der aktiven Wehr, hob Rainer Sundermann hervor, der als „übrig gebliebener Jungfeuerwehrmann“ die Chronik verfasst hatte und vortrug. Erwin Rodenberg (heute Rastede) war damals der erste Jugendwart.

Viele Namen, die untrennbar mit der Feuerwehr Loy-Barghorn verbunden sind, nannte Sundermann in seinem Rückblick, in dem er auch an unvergessene Erlebnisse erinnerte, darunter Zeltlager und Wettkämpfe mit vielen vordereren Plätzen, die Sammlungen für die Kriegsgräberfürsorge und vor allem die Osterfeuer, dank deren Erlös die Jugend in der Feuerwehr heute beitragsfrei gestellt ist. Sketche und Theaterspiele gehörten zum Programm von Feiern.

209 Jugendliche sind in den vergangenen 40 Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten, 79 von ihnen sind später in die aktive Riege übergewechselt und bilden heute den festen Stamm der Einheit.

Und nach wie vor vermittele die Jugendfeuerwehr Werte, die für die Gesellschaft unverzichtbar seien, wie Steenken erklärte: Kameradschaft, Treue und den Willen, für andere da zu sein, ihnen in der Not zu helfen.

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