BAD ZWISCHENAHN Zu den vielfältigen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde zählt nicht nur das Bekämpfen von Bränden. Auch das Bergen und Retten verschütteter Menschen unter teilweise schwierigen Bedingungen zählt dazu. In vielen Situationen ist es von Nöten, sich mit Atemschutzausrüstungen zu Verschütteten oder Eingeschlossenen vorzuarbeiten. Schon bei kleineren Bränden können giftige beziehungsweise gefährliche Gase entstehen. Daher zählt der Atemschutz zum Selbstschutz für die Feuerwehrleute.

Damit der Einsatz unter erschwerten Bedingungen auch im Ernstfall klappt, müssen die Atemschutzträger der Feuerwehren jährlich an Übungen teilnehmen, bei denen Atemschutzgeräte eingesetzt werden.

In zwei Gemeindeübungen probten alle Feuerwehreinheiten Bad Zwischenahns jetzt den Notfall. Übung Nummer 1 fand bereits in der vergangenen Woche statt, Übung Nummer 2 folgte am Dienstagabend. Zu den Aufgaben gehörte auch das Retten von Verletzten mit Atemschutzgeräten. Als Übungsgelände diente die Werkstatt der Firma Behindertenfahrzeuge Jelschen in Kayhauserfeld.

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Ausrichter der Übung war die Freiwillige Feuerwehr Aschhausen unter der fachlichen Leitung des Gemeindeatemschutzwarts Hartmut Gezner. Nach einer angenommenen Verpuffung hieß es, Verletzte, die sich im gesamten Werkstattbereich befanden, zu bergen. Rund 130 Atemschutzträger der Feuerwehren nahmen an dieser Pflichtübung teil. Die Atemschutzgeräte haben ein Gewicht von annähernd 20 Kilogramm. Die etwa 20 „Verletzen“ wurden von Mitglieder der Jugendfeuerwehren sowie weitere Feuerwehrkameraden verkörpert. Sinn dieser Übung sei es auch, zu testen, „wie fit man unter Atemschutz“ sei, so Gemeindebrandmeister Heino Brüntjen. Auch das Handhaben mit den Geräten müsse stets wieder geübt werden.

Nach Abschluss der „Bergungsarbeiten“ wurde die Übung intern besprochen, damit sich eventuelle Fehler im Ernstfall nicht wiederholen.

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