Garnholt Am 17. Juni 1926 taten sich Garnholter Bauern und Handwerker zusammen, um eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Gemeinsam wollte man sich Bränden entgegenstellen, und so im Dorf für mehr Sicherheit sorgen. 17 Mitglieder standen dem ersten Ortsbrandmeister Johann Hinrichs zur Seite. Wie es in der Chronik der Einheit heißt, wurde von der Gemeinde eine Handdruckspritze angeschafft und beim Schmied untergestellt. Ein Jahr später stand bereits das Spritzenhaus. Wie wichtig der Einsatz der Ehrenamtlichen ist, zeigte sich in den Folgejahren, als die noch junge Wehr mehrmals zu Bränden in Garnholt und Petersfeld ausrücken mussten.

Auf die Gründungszeit will die Freiwillige Feuerwehr in diesem Jahr zurückblicken und den 90. Geburtstag am Wochenende 30./31. Juli auf dem Gelände rund ums Gerätehaus feiern. Los geht es an diesem Sonnabend, 20 Uhr, mit einem Empfang. Nach der Begrüßung, die Ortsbrandmeister Frank Borgmann vornimmt und den Grußworten der Gäste soll getanzt werden.

Am Sonntag beginnen die Feierlichkeiten mit einem Gottesdienst, den Pastor Malte Borchardt um 11 Uhr im Festzelt gestaltet. Auf viele Aktionen dürfen sich die Besucher im Anschluss freuen. Das Programm hat die Feuerwehr gemeinsam mit ihrer Jugendabteilung vorbereitet. Beim „Tag der offenen Tür“, der von 12 bis 17 Uhr dauert, gibt es eine Hüpfburg für die Kleinen und jede Menge Information über die Feuerwehr.

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Vieles hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Heute erinnert nichts mehr an die Anfänge mit notdürftiger Ausrüstung. Die 27 aktiven Feuerwehrleute, darunter drei Frauen, sind dank der Unterstützung der Stadt auch zu ihrer persönlichen Sicherheit bestens ausgestattet. Kräftig investiert wird auch in Kürze wieder: Gebaut werden soll am Garnholter Damm 20 ein neues Feuerwehrgebäude, das auch als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden wird. Die Planungen für das mehr als 600 000 Euro teure Vorhaben laufen bereits seit etlichen Jahren und werden im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms realisiert und gefördert. Der Grundstein soll noch in diesem Jahr gelegt werden.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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