PETERSFEHN Vor fünf Jahren habe der Bürgerverein Petersfehn erstmals auf die Baufälligkeit der Brücke über die Haaren in den Wold in Verlängerung des Eichenweges hingewiesen, erinnert sich Vereinsvorsitzender Reinhard Kropp. 2009 hatten die Niedersächsischen Landesforsten die marode Brücke dann sogar – zumindest für Fahrzeuge – sperren lassen müssen. Jetzt ist die Verbindung wieder hergestellt. In einer Gemeinschaftsaktion, die alle Seiten als beispielhaft lobten, war es gelungen, die Finanzierung einer neuen Brücke zu sichern.

47 000 Euro hat die auf einem Betonfundament ruhende Stahl-Holz-Konstruktion gekostet, die von der Tiefbaufirma Heinrich von Bloh errichtet worden ist. Die Gemeinde übernimmt davon 25 000 Euro, die Haaren-Wasseracht 7000 Euro. Den Rest tragen die Niedersächsischen Landeforsten – obwohl die Brücke „forstwirtschaftlich nicht benötigt wird“, wie der Leiter des zuständigen Forstamts Neuenburg, Dr. Martin Dippel, betonte. Auch wenn die Holzabfuhr aus dem Wold nach Norden erfolge, hätten die Landesforsten die Wichtigkeit der Brücke für Erholungssuchende, des Waldkindergartens, des Wasserverbandes und den Rettungsdienst erkannt und seien zu einer Beteiligung bereit gewesen.

Dadurch, dass keine schweren Holztransporte über die Brücke notwendig seien, sei deren Finanzierung überhaupt erst möglich geworden, da sie deutlich leichter gebaut werden konnte, so Dippel. Damit im Falle eines Waldbrandes die Freiwillige Feuerwehr Petersfehn auf direktem Wege in den Wold gelangen kann, ist die Brücke aber für 12 Tonnen ausgelegt und 2,70 Meter breit. Für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr ist der Weg in den Wold gesperrt.

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„Es ist heutzutage nicht selbstverständlich, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten so reibungslos klappt“, so Dippel. „Das ist erstaunlich gut gelaufen“, dankte er Gemeinde, Landkreis und Wasserverband. Auch Bürgermeister Dr. Arno Schilling lobte das „gelungene Werk und die gelungene Mischfinanzierung, auf die wir stolz sein können“.

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Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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