LOY Zu einer Einsatzübung auf Gut Loy rückten am Donnerstagabend die Freiwillige Feuerwehr Loy-Barghorn und die Ortswehr Ipwegermoor aus. Verstärkt wurden die Einheiten vom Technischen Zug aus Elmendorf, der schweres Gerät mitführte. Gegen 19.35 Uhr wurden die Einsatzkräfte per Sirene alarmiert. Angenommen wurde, dass zwei Personen in einem Müllwagen eingeklemmt waren, die befreit werden mussten.

„Es ist schon eine Besonderheit, einen Müllwagen für eine Übung zu bekommen“, sagte Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel, der das Szenario mit Marcus Maich­rzak ausgearbeitet hatte. An solch große Fahrzeuge sei für gewöhnlich schwer ranzukommen. Er dankte der Firma Bohmann, die das ausrangierte Fahrzeug zur Verfügung gestellt hatte.

Die Ortsfeuerwehr Loy-Barghorn war mit 21 Kameraden und drei Fahrzeugen vor Ort. Unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Hans-Hermann Denker kümmerten sie sich zunächst um die Wasserversorgung. „Die Kameraden bauen eine dreifache Löschversorgung mit Wasser, Schaum und Pulver auf – ähnlich wie bei einem Gefahrgutunfall“, erläuterte zum Buttel.

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Nach etwa 20 Minuten traf der Technische Zug aus Elmendorf mit 24 Kameraden und sechs Fahrzeugen ein. Die Einheit verfügt über schweres Rettungsgerät, das die Ortsfeuerwehren nicht vorhalten. Dazu zählt etwa ein kleiner Kran, eine große Spreizerschere, eine große Winde und auch mehrere Hebekissen, zählte Gemeindebrandmeister zum Buttel auf. Auch die große Drehleiter brachten die Kameraden mit.

Die Ausrüstung, die auf dem Rüstwagen nach Loy transportiert wurde, musste eingesetzt werden, um die beiden „eingeklemmten Personen“ zu befreien, die in dem Müllwagen von Puppen dargestellt wurden.

Dabei handelte es sich im Übrigen mitnichten um leichte Strohpuppen. „Die Puppen haben jeweils ein Gewicht von 75 Kilogramm“, erklärte zum Buttel und fügte an: „Da ist also richtig Kraft erforderlich.“

Weitere Übungspuppen galt es unter einem umgestürzten Baumstamm sowie unter einem Müllcontainer zu befreien, der sich ebenfalls auf dem Gelände des Gutes Loy befand.

Gegen 20.40 Uhr wurde die Einsatzübung beendet. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Rohlfs zog am Ende ein positives Fazit: „Die Aufgaben sind zügig und genau nach Plan abgearbeitet worden. Ich bin mit dem Ablauf sehr zufrieden“, sagte er. Gemeindebrandmeister zum Buttel ergänzte: „Die Ortswehr war schnell vor Ort und hat sofort erkannt, was zu tun ist.“ Beide hoben hervor, dass sich das Gut Loy hervorragend für eine Übung eigne. Sie sprachen dem Besitzer ihren Dank aus, der zugestimmt hatte, dass die Feuerwehr auf dem Gelände den Ernstfall proben konnte.

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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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