ASCHHAUSEN Das Jahr 1933, als Hitler die Macht übernahm, führte mit seinen einschneidenden politischen Veränderungen auch zu neuen Strukturen im Feuerwehrwesen. Die Pflichtfeuerwehren wurden aufgelöst. An ihre Stelle trat die Freiwillige Feuerwehr, die damals von jungen Männern genutzt wurde, um andere Vereins- und Organisationszwängen im Nationalsozialismus umgehen zu können. In der Gemeinde Bad Zwischenahn wurden 1933 drei Freiwillige Feuerwehren gegründet. Die Einheit aus Aschhausen feierte jetzt ihr Jubiläum.

Wie Ortsbrandmeister (OBM) Hartmut Schaffer in seiner Rede während des Festaktes ausführte, zählte die Wehr bei ihrer Gründung 60 Mitglieder. In den nächsten Jahren – so sei in der Chronik nachzulesen – sank das Interesse an einer Mitgliedschaft jedoch.

Dennoch sei die Einheit, so Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling, über die Jahrzehnte hinweg in der Lage gewesen, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. Dabei sei die Wehr nicht nur für den Brandschutz in der Gemeinde zuständig, sondern stets auch Teil des öffentlichen Lebens gewesen.

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Kreisbrandmeister (KBM) Johann Westendorf lobte das Engagement der Aschhauser Feuerwehr im Gefahrgutzug des Kreises. Bereits seit den 80er Jahren seien Aschhauser im kreisweiten Strahlenschutz und der Dekontamination engagiert. Darüber hinaus sei die Wehr bei Wettkämpfen auf Kreis- und Landesebene erfolgreich und zu einem Aushängeschild für die Gemeinde geworden.

Passend zur Feier zum 75-jährigen Bestehen wurde das neue Spritzenhaus eröffnet. Seit vielen Jahren hatten die Kameraden der Altersabteilung einen Borgward restauriert und jetzt eine Garage in Form des alten Spritzenhauses gebaut. Hier wird der 1938 konstruierte Borgward untergebracht.

Nach dem Festakt präsentierte die Aschhauser Wehr den Besuchern nicht nur ihre Räumlichkeiten, sondern zeigte bei einigen Übungen auch ihr Können und ihre Einsatzbereitschaft. Spielbereiche für die Kinder, eine Ausstellung von Feuerwehr-Oldtimern, eine Fotoausstellung und vieles mehr gehörten zum Rahmenprogramm.

Eine Überraschung hatte Ralf zu Jeddeloh, Konditormeister aus Aschhausen und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, für seine Kameraden und die Gäste parat. Er hatte eine riesige Torte gebacken, die dem Aschhauser Feuerwehrwagen maßstabgerecht entsprach.

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