Apen Ein Rettungswagen, zwei Mannschaftstransportwagen, ein Einsatzleitwagen und zwei Anhänger stehen in den Hallen des DRK-Vereinsgeländes, Am Mühlenbach 3 in Apen. Es ist viel los hier, könnte man meinen. Doch damit die Fahrzeuge auch weiterhin auf den Straßen des Ammerlands fahren können, braucht es Helfer. Derzeit sind 28 Männer und Frauen ehrenamtlich in der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes in Apen aktiv.

Erste Anlaufstelle

„Wir sind für viele Nachwuchshelfer nur eine Durchgangsstelle. Manche möchten Rettungssanitäter werden und verlassen nach dem Abschluss der Ausbildung unseren Ortsverein. Das ist schade“, berichtet der 53-jährige Hans-Jürgen Meyer. Er ist aktuell Bereitschaftsdienstleiter beim DRK Apen. Seit 1987 engagiert er sich beim Roten Kreuz und hilft den Menschen. Nach der Bundeswehr-Ausbildung zum Rettungssanitäter war dem heute hauptberuflichen Straßenwärter klar, dass er seine Qualifikationen als Rettungssanitäter auch nach der Ausbildung sinnvoll einsetzen möchte.

Sicherheit und Betreuung

Für die DRK-Mitglieder ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter kostenlos. Des Weiteren haben alle die Möglichkeit, einen sogenannten Feuerwehr-Führerschein zu erwerben, damit sie die Rettungswagen fahren dürfen. Dieser Führerschein stellt eine Sonderform dar. Inhaber des Führerscheins Klasse B können somit durch die Sondergenehmigung bei einem Einsatz auch Fahrzeuge, die mehr als 3,5 Tonnen wiegen, fahren. Im Wageninneren tummeln sich Verbandszeug, eine Trage, und Weiteres zur medizinischen Grundversorgung. Außerdem gehören Heizkörper und ein mobiles Zelt zu den Materialien. „Wir können innerhalb von kürzester Zeit auf jeder Wiese ein warmes Zelt aufbauen“, sagt der Bereitschaftsdienstleiter.

Einwilligung und Werberichtlinie

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Egal ob Frühtanz in Tange, Weihnachtsmützenlauf in Apen oder die Zwischenahner Woche: Die Mitglieder des DRK Apen sind als Helfer vor Ort. „Bei den großen Veranstaltungen erleben wir häufig, dass jemand mit dem Fuß umgeknickt oder sich an einem Glas geschnitten hat“, sagt das DRK-Mitglied. Weiter führt er aus: „Bei Verkehrsunfällen ist vor allem die Betreuung ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit. Eine warme Decke, Gespräche oder auch in den Arm nehmen gehört dort zu unseren Aufgaben.“

Im DRK Apen sind ausschließlich Ehrenamtliche tätig. Bei Verkehrsunfällen werden zuerst die hauptberuflichen Rettungssanitäter alarmiert. „Wir machen die Arbeit im Hintergrund“, ergänzt der Rettungssanitäter.

Wie werden ich denn Mitglied im DRK Apen? Jeden ersten Montag im Monat findet eine Dienstbesprechung im Vereinshaus, Am Mühlenbach 3 in Apen, statt. Dort werden anstehende Veranstaltungen, Dienstpläne und weitere organisatorische Punkte besprochen. „Interessierte sind jederzeit willkommen“, versichert Hans-Jürgen Meyer. Nach einem kurzen Rundgang durch die Vereinsräume steht der Papierkram an. Wenn die persönlichen Daten aufgenommen wurden und alles stimmt, gibt es eine Mitgliedskarte des DRK sowie Pullover und Polo-Shirt.

Junge Retter

Neben der Erwachsenen-Abteilung hat die Ortsgruppe Apen auch zwei Jugendgruppen. Die Stufe eins ist für Jungen und Mädchen bis zwölf Jahre und die Stufe zwei ist für Jugendliche bis 18 Jahre geeignet. Im Sommer waren die jungen Retter beim Bundeswettbewerb in Merseburg (Sachsen-Anhalt). Dort stellten die Mitglieder Übungen zum Team-Building, zur Ersten-Hilfe und ihr Wissen über das DRK unter Beweis.


Mehr Infos:   http://www.drk-apen.de/ 

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Michael Diederich Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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