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Aktualisiert vor 16 Minuten.

Unfall In Richtung Hamburg
Zwei Autos und ein Laster blockieren A1 bei Stuhr

Wehnen /Westerholtsfelde Für viele Anwohner in Wehnen, Westerholtsfelde und Ofen ist die Sache klar: Auf der Tannenkampstraße (Kreisstraße 137) wird zu schnell gefahren. Vielleicht nicht immer schneller als die erlaubten 80 Stundenkilometer, aber genau diese Geschwindigkeit ist vielen zu hoch angesetzt. Deshalb hat Annegret Puls in den vergangenen Wochen Unterschriften gesammelt und diese gemeinsam mit ihren Nachbarinnen Juljane Meyer und Gudrun Eisenblätter höchstpersönlich an Landrat Jörg Bensberg überreicht. 423 Bewohner der Bauerschaften Wehnen, Westerholtsfelde und Ofen sprechen sich darin für eine Reduzierung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von derzeit 80 km/h aus.

Gefährlich mache den Abschnitt zwischen Westerholtsfelder Straße und Ahornstraße vor allem die Vielzahl der Einfahren. Allein zwischen Heidkamper Weg und Ahornstraße hat der Ofener Ratsherr Wolfgang Mickelat, der die drei Frauen ins Kreishaus begleitet hatte, 23 auf einer Seite gezählt. Hier käme es immer wieder zu Unfällen, aber auch zu vielen kritischen Situationen, wenn schnell fahrende Autofahrer ein abbiegendes Fahrzeug zu spät erkennen. Annegret Puls selber hatte im vergangenen Jahr hier einen unverschuldeten Unfall.

Aber auch Schwierigkeiten der Querung der Straße besprachen die Anwohnerinnen mit dem Landrat. Vor allem für Schulkinder sei das auf dem Weg zur Bushaltestelle gefährlich. „Hier wäre eine Querungshilfe sehr hilfreich“, meinte Juljane Meyer.

Den weiteren Verfahrensweg erläuterte Bensberg so: Beteiligung von Straßenverkehrsbehörde und Straßenbauamt des Landkreises, der Polizei und der Gemeinde Bad Zwischenahn, Messungen von Anzahl und Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer sowie ein Gespräch mit den Anwohnern vor Ort. Messungen und Auswertung des bisheriges Unfallgeschehen bildeten die wesentlichen Grundlagen für eine mögliche weitere Temporeduzierung. Die sei allerdings nur machbar, „wenn das Unfallgeschehen ursächlich mit der Geschwindigkeit zusammenhängt“. Eine möglichst optimale Aufarbeitung werde allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen, bat der Landrat um ein wenig Geduld.

Auch den fehlenden Fußweg auf dem Heidkamper Weg hätten die Frauen gerne mit Bensberg thematisiert. Der musste bei diesem Thema allerdings passen und verwies auf die Zuständigkeit der Gemeinde für diese Straße.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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