WESTERSTEDE Aus dem Ammerland, aber auch aus anderen Teilen Norddeutschlands erhalten die Mitarbeiter der Regierungsvertretung Lüneburg in diesen Tagen jede Menge Lesestoff. Absender ist die Bürgerinitiative gegen den Bau der geplanten Küstenautobahn. Mit ihrer Stellungnahme im Raumordnungsverfahren haben sich die Verfasser eine Menge Mühe gegeben. Nun hoffen sie, dass ihre Bedenken die entsprechende Berücksichtigung finden. „Insgesamt liegen in Lüneburg weit mehr als 5000 Stellungnahmen zur Autobahn vor. Und die meisten dürften wohl ablehnenden Inhaltes sein“, sagten in einem NWZ-Gespräch Helga Jarisch und Gerd Warstat von der Bürgerinitiative.

Falsch sind nach Ansicht der beiden Sprecher beispielsweise die behördlichen Angaben zur Verkehrsbelastung im Planungsgebiet der neuen Autobahn. Verkehrszählungen seien nicht beachtet worden. „Daher können die Schätzungen für eine Hochrechnung über Verkehrsflüsse im Jahr 2020 nicht stimmen“, meinte Warstat.

Ein Problem sieht Warstat im Wesertunnel. Der habe keine Standspur, die Abstände der Notausgänge lägen zu weit auseinander und auch der Röhrenquerschnitt sei nicht ausreichend, um den Tunnel als „autobahnfähig“ einzustufen.

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Hinweisen, so Warstat und Jarisch, müsse man darüber hinaus auf den Umstand, dass die A 28 bei Garnholt bereits ein Ammerländer Naturschutzgebiet durchschneide. Dies müsse nachgemeldet werden.

Die Bürgerinitiative will die A 22 weiter ablehnen – auch aus Kostengründen.

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Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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