Rastede Wie wollen wir leben? Mit dieser Frage haben sich in den vergangenen Monaten 120 Schüler der Kooperativen Gesamtschule (KGS) beschäftigt. Am Freitag wurden die 26 eingegangenen Beiträge in der Neuen Aula vorgestellt und prämiert – bei der 25. Verleihung des Bartholomäus-Schink-Preises.

Thorsten Meyer, an der KGS Fachbereichsleiter Sozialwissenschaften, konnte gleich zwei erste Preise vergeben. Die Klasse 8B1 hatte einen Film eingereicht, in dem sie ihren Mitschüler Hani vorstellt.

Der 16-Jährige war vor fünf Jahren aus dem Irak geflohen. Er schildert in dem Beitrag, dass er und seine Familie das Land verlassen hatten, weil sie dort nicht in Freiheit leben konnten. An der KGS sei er gut aufgenommen worden, seine Freunde und Verwandten vermisse er aber sehr.

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Ebenfalls mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde der Beitrag von Kristina Meyer (10D3), die sich mit dem Thema „Flüchtlinge damals und heute“ beschäftigt hat. Fachbereichsleiter Meyer lobte, dass eine solch detaillierte und differenzierte Betrachtung oft nicht einmal von Schülern aus höheren Jahrgängen vorgelegt werde.

Einen Sonderpreis, der ebenso wie die beiden ersten Preise mit 150 Euro dotiert war, erhielt die Arbeitsgemeinschaft Kaygees. Schüler verschiedener Jahrgänge hatten das Lied „I Wanna Hear Your Heartbeat“ komponiert.

Alle Teilnehmer erhielten zudem ein Buchpräsent. Die Preisgelder und Bücher wurden von der SPD Rastede, die den Preis gestiftet hatte, den Grünen und vom Förderverein zur Verfügung gestellt.

Meyer ging kurz auf die Geschichte des Preises ein, der nach dem Widerstandskämpfer Bartholomäus Schink benannt worden war. Wie berichtet, hatten Schüler vorgeschlagen, die Schule nach Schink zu benennen. Nachdem dies politisch keine Mehrheit gefunden hatte, stiftete die SPD den Preis.


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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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