Apen Das Thema Kinderbetreuung sorgt in der Gemeinde Apen weiterhin für viel Gesprächs- und Diskussionsstoff. Das Kindergartenkuratorium, das aus Vertretern der politischen Gemeinde und der Kirchengemeinde als Träger aller Aper Kindergärten und Krippen besteht, hat sich dafür ausgesprochen, dass eine Arbeitsgruppe gegründet werden soll. Diese soll sich damit beschäftigen, wie man das Anmeldesystem für Kindergärten und Krippen ab 2018 verbessern kann. Nach den Anmeldezahlen im Januar fehlen 2017 40 Krippenplätze und 9 bis 15 Kitaplätze.

Planungssicherheit

 Sicherlich werde man auch künftig nicht alle Wünsche erfüllen können, so Bürgermeister Matthias Huber. Gemeinde und Kirchengemeinde wollten – heißt es in einer Mitteilung – jedoch Eltern schneller und transparenter über Kitaplätze informieren. Berufstätige Eltern bräuchten Planungssicherheit und einen zentralen Ansprechpartner für alle Einrichtungen. Mütter und Väter müssten künftig auf jeden Fall verbindliche Zu- oder Absagen erhalten,

Bislang haben die jeweiligen Leiterinnen der Kindertagesstätten bis Ende Januar eines Jahres Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr ab Sommer entgegen genommen. Darüber hinaus wurden in diesem Jahr Umfragen bei Eltern gestartet, bei denen sie über Kosten informiert und gebeten wurden, Formblätter auszufüllen, damit man Kita- und Krippenplätze nach sozialen Kriterien vergeben könne. Dieses lange Verfahren und fehlende Planungssicherheit hatten Eltern gegenüber der NWZ stark kritisiert.

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Was Apens Kindergartenleiterin Margrit zur Brügge anlässlich der NWZ-Berichter­stattung zur Kinderbetreuung bereits ausführte, wurde bestätigt: Allen Kinder mit einem Rechtsanspruch (Kinder ab drei Jahren) könne man bis einschließlich August 2017 einen Kitaplatz anbieten. Ergänzend heißt es: Vormittags gäbe es nach den aktuellen Anmeldungen im August 16 freie Vormittagsplätze in den Kitas, ausgebucht sei die Kita Augustfehn. Da es alle Kindergärten im Gemeindegebiet ausgelastet werden sollten, würden Eltern nicht immer den Platz in ihrer Wunscheinrichtung erhalten können.

Freie Nachmittagsplätze

Ab August 2017 liegen der Kirchengemeinde noch 17 Anmeldungen für Kinder vor, die dieses Jahr drei werden. Mit den Kita-Leiterinnen und den Eltern suche man nach Lösungen, so der Geschäftsführende Aper Pastor Peter Kunst. Für die Krippenkinder mit einem Rechtsanspruch (ab einem Jahr) unternehme man dieselben Anstrengungen wie bei den Kitaplätzen.

Noch 13 freie Kindergartenplätze gibt es ab Sommer 2017 im Nachmittagsbereich, heißt es auf Nachfrage aus dem Rathaus. Das Angebot der Gemeinde, am Nachmittag eine Kitagruppe in Augustfehn II anzubieten, sei nicht nachgefragt worden., so Bürgermeister Huber Auch wenn man Verständnis für den Familienalltag mit Berufstätigkeiten am Vormittag habe, so könne die Gemeinde Nachmittagsplätze nicht unbesetzt lassen. Viele Berufstätigkeiten könnten zumindest befristet auch am Nachmittag wahrgenommen werden.

Mehr Flexibilität erhofft sich die Gemeinde bei der Kinderbetreuung, wenn die Grundschule Augustfehn II frühstens im Sommer 2018 zum Familienzentrum mit Kita und Krippe wird. Ob die dortigen Plätze reichen, ist indes fraglich. Ansprechpartnerin für Kinderbetreuung im Aper Rathaus ist Petra Renken (Telefon   04489/7333.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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