Apen In Scharen strömten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Geschwister und andere Verwandte in die Aula der Grundschule Apen. Aufgeregt hielten einige Kinder Texte mit kleinen Notizen in den Händen. 74 Mädchen und Jungen aus 24 Schulen hatten sich für den Kreisentscheid des 26. Plattdeutschen und Saterfriesischen Vorlesewettbewerbs 2015 angemeldet. 54 von ihnen sind Dritt- oder Viertklässler.

Nach kurzer Begrüßung von Björn Becker, Schulleiter der Grundschule Apen, und Koordinatorin Maike Sönksen, Beraterin für die Region und ihre Sprachen der Niedersächsischen Landeschulbehörde, rockte die Plattdeutsch-AG unter Leitung der pädagogischen Mitarbeiterin Ulrike de Vries mit einem Theaterstück, Sketch und musikalischem „Power-Platt“ die Bühne. Danach wurden die Dritt- bis Neuntklässler – die besten Plattdeutschleser ihrer Schulen im Landkreis – in Gruppen aufgeteilt.

Die Jahrgänge fünf und sechs lasen in einem Raum: Sieben Schülerinnen und Schüler saßen in einem kleinen Halbkreis, hinter ihnen ihre Eltern, Geschwister und Verwandte, die ihnen die Daumen drückten. Kurz stelle sich die vierköpfige Jury vor. Dann ging es los.

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Als Dritte war Jule Dust an der Reihe. „Die Isenbahn-Oma“ hieß ihre Kurzgeschichte, die einige Zungenbrecher beinhaltete. „Ich lerne Platt seit ich sechs bin“, sagte die Sechstklässlerin der KGS Rastede. „Oma sprach auf Plattdeutsch mit mir“, erinnert sich Jule an die Anfänge.

Als nächster war Nils Bregen an der Reihe. Er hat Platt erst „nebenbei“ gelernt, seit einem Jahr übt er auch in der Schule. Er las „Scharp un söt“ vor. „Es macht viel Spaß“, meinte der Sechstklässler der Oberschule Edewecht. Auch er übt Platt mit seiner Oma: „Zuhören klappt ganz gut.“

Als Vorletzte trug Celina Palm „Inparken is gor nich so licht“ vor. „Ich mag Platt gerne. Meine Oma übt mit mir“, freut sich die Sechstklässlerin der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn.

Schließlich wurden die Sieger verkündet. Sie werden von der Oldenburgischen Landschaft am 19. Juni zum Oldenburg-Entscheid in den ehemaligen Oldenburgischen Landtag eingeladen. Der Landesentscheid findet am 3. Juli ebenfalls dort statt.


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