Wiefelstede Um kurz nach 10 Uhr am Freitagvormittag herrschte ordentliches Gewusel in der Aula der Oberschule. Die Neuntklässler informierten sich an den mehr als ein Dutzend Ständen, die Handwerksbetriebe und Dienstleister in der Aula aufgebaut hatten. Und die kamen aus Wiefelstede oder der näheren Umgebung wie Rastede oder Bad Zwischenahn.

Mit einem Fragebogen in der Hand, löcherten die Neuntklässler die Vertreter der Unternehmen. Eldrick weiß zwar schon lange, dass er Landmaschinen-Mechatroniker werden will, aber dennoch informierte er sich am Stand der Molkerei Ammerland. „Wenn es mit dem Landmaschinen-Mechatroniker nicht klappt, muss man ja einen Plan B haben“, sagte der Jugendliche. Auch die Dringenburger Molkerei habe mechatronische Berufe zu bieten, brachte Eldrick in Erfahrung.

Andrang bei der Diakonie

Andrang und viele Fragen auch am Stand der Diakonie. Dort informierten Michael Groß, Chef der Diakonie-Sozialstationen im Oldenburger Land, und Friederike Möller, Leiterin der Diakoniestation Wiefelstede/Metjendorf. Gerade in der Pflege hakt es mit dem Personal. „Azubis zu finden ist nicht das drängendste Problem, das wir haben“, so Groß. Das Interesse der Jugendlichen sei da. Die Diakonie locke mit 1100 Euro im ersten Lehrjahr, so Michael Groß.

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Christina Kühnel, Ausbildungsleiterin bei der Baumschule Bruns, wusste zu berichten, dass es zunehmend schwieriger werde, Lehrlinge zu finden. 14 Azubis habe der Betrieb aktuell. „Wir würden auch 20 nehmen“, so Kühnel. Früher hätten ganze Klassen bei Bruns gelernt, weiß sie aus Erzählungen.

Neben der Schule im Hotel jobben

Eine praktischen Weg gehen die drei Nord-West Hotels in Bad Zwischenahn. „Jugendliche können bei uns an den Wochenenden im Service und der Küche jobben“, sagt Anja Warmerdam, Geschäftsführerin des Betriebs. So könnten die Jugendlichen erste Erfahrungen sammeln und bekämen noch Geld. „Der Kontakt zwischen Unternehmen und den Jugendlichen ist das wichtigste“, sagt die Hotelmanagerin.

Und das sei bei manchen Jugendlichen das Problem, weiß Oberschulleiterin Jutta Klages. „Da müssen wir manchmal noch motivieren.“

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Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
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