Petersfehn Die Alternativen zum „Rumhängen“ oder zur „Langeweile“ sind Jugendzentren, in denen Kindern und Jugendlichen Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung unterbreitet werden. Um auch dem Nachwuchs in Petersfehn diese Möglichkeit zu bieten, hatte sich eine Elterninitiative vor 30 Jahren für die Schaffung von Räumlichkeiten für Kinder und Jugendliche im Ort stark gemacht. Es entstand das dortige Jugendzentrum (JuZ), das seit April 1986 von Uwe Seitz geleitet wird. Unterstützt wird er seit zwei Jahren von Stefanie Gertz. Die Jugendräume, so Seitz, stellen noch immer eine „erste Adresse“ für Jugendliche und deren Erziehungsberechtigten dar.

Alle fünf Jahre lädt das JuZ Ehemalige zum Wiedersehen ein. Am vergangenen Sonnabend war es wieder einmal so weit und rund 110 Gäste, darunter viele aus der „Gründerzeit“, fanden sich zum Klönschnack mit Musik von DJ Roman Ripken in den altbekannten Räumlichkeiten ein.

Freundschaften beleben

Vielen ging es darum, alte Freundschaften zu beleben oder gemeinsam Erlebtes wieder aufleben zu lassen. Auch wollten einige wieder die Leute treffen, die ihnen damals wichtig waren. Aus der belgischen Partnerstadt Izegem war Anita Bade angereist. Sie hatte vor vielen Jahren anlässlich eines Jugendaustausches ihren jetzigen Ehemann im JuZ kennen gelernt. Andere Ehemalige reisten aus Wiesbaden, Essen oder Hannover für das Treffen in Petersfehn an.

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Wie schon vor fünf Jahren hatten die Helfer im JuZ einige Info-Tafeln mit Fotos aus „alten Zeiten“ aufgestellt. Weitere Bilder wurden mit einem Beamer auf die Großleinwand geworfen, und so erhielten die Ehemaligen auch Einblicke, was heute so alles mit Kindern und Jugendlichen unternommen wird.

„Es zeigt sich wieder einmal, dass das Haus für viele ehemalige Jugendliche noch immer eine große Bedeutung hat“, stellte Uwe Seitz heraus und ist davon überzeugt, dass das Jugendzentrum auch weiter als „Plattform“ benötigt wird. Mittlerweile ist vielfach auch schon die Nachfolgegeneration ständiger Gast des JuZ.

Unterstützung für Jugend

Zwar, so Stefanie Gertz und Uwe Seitz, habe der Trend zur Individualisierung bei den Jugendlichen zugenommen. Doch der Unterstützungsbedarf, gleich welcher Art, sei immer noch sehr hoch. Beide Jugendpfleger fühlen sich in ihrer Arbeit und Verantwortung wohl und freuten sich mit vielen Ehemaligen schon Sonnabend auf das nächste Treffen in fünf Jahren. Die Party endete erst in den frühen Morgenstunden des Sonntags.

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