Westerstede Neues Jahr, neue Kita-Platz-Vergabe: Die Verwaltung von Westerstede ist in diesen Tagen wieder damit beschäftigt, die Kleinen, die für das Kindergartenjahr ab 1. August angemeldet wurden, auf die freien Plätze zu verteilen. Zuständig dafür ist das Amt für Bildung und Leben der Stadt.

Geburtenstatistik

„Stichtag für die Anmeldung für eine Kindertagesstätte war der 31. Januar“, erläuterte Amtsleiterin Karen Pottek auf Nachfrage. Rund 230 Anmeldungen für den Kindergarten und 140 Neuanmeldungen für eine Kinderkrippe gingen ein „und müssen nun nach Betreuungswünschen sortiert und auf die zur Verfügung stehenden Plätze verteilt werden“, so die Amtsleiterin weiter. Hinzu kämen Anmeldungen für bisher 30 Kindergarten- und 25 Krippenplätze, die erst im laufenden Kindergartenjahr benötigt werden. Zwar deckten sich die Anmeldezahlen nahezu mit den Zahlen der Geburtenstatistik, die Schulgesetzänderung, das nachlassende Interesse an Nachmittagsplätzen und die gestiegene Nachfrage nach einer unterjährigen Platzvergabe erschwerten jedoch die Planungen. „Tendenziell kann festgestellt werden, dass die Nachfrage nach längeren Betreuungszeiten durch die im letzten Sommer eingeführte Beitragsfreiheit für Kinder ab dem dritten Lebensjahr für eine bis zu achtstündige Betreuung weiter angestiegen ist. Aber auch für Krippenkinder werden durch die volle Berufstätigkeit der Eltern immer mehr Ganztagsplätze nachgefragt.“

Nachrücker und Ferienbetreuung

Wer noch einen Betreuungsplatz benötigt, kann auch jetzt noch einen Anmeldebogen abgegeben, Formulare gibt es online. Die Vergabe dieser Plätze erfolgt aber nach freien Kapazitäten. Für die Kita-Sommerferien wird zudem vom 22. Juli bis 9. August für Kita-Kinder ab zwei Jahren von 8 bis 13 Uhr eine Betreuung für 105 Euro pro Kind und Woche angeboten. Anmeldung bis 1. März.

    www.westerstede.de

Insgesamt stehen in Westerstede 687 Kindergarten- und 179 Krippenplätze in zehn Einrichtungen zur Verfügung. Wie viele davon zum 1. August frei werden, steht noch nicht fest. Das liegt zum einen daran, dass Wegzüge nicht kalkulierbar sind. Hier bittet die Stadt alle Eltern, rechtzeitig im Amt Bescheid zu geben. Zum anderen liegt es unter anderem auch an den 67 Kann-Kindern. Denn: 67 Jungen und Mädchen, die in diesem Jahr zwischen Juli und September sechs Jahre alt werden, dürfen zur Schule, müssen aber nicht. Die Eltern haben bis zum 1. Mai Zeit, sich zu entscheiden. „Um die Platzvergabe jedoch möglichst zügig durchführen zu können, bittet das Amt für Bildung und Leben die Eltern, deren Kinder zurückgestellt werden sollen, sich möglichst bald zu melden.“

Vergabekriterien

Damit eine Vergabe der vorhandenen Plätze nach gerechten sozialen Gesichtspunkten erfolgen kann, wurden alle betroffenen Eltern zudem gebeten, bis Ende Februar ihre besonderen Umstände beispielsweise durch eine Arbeitszeitenbescheinigung nachzuweisen. So kann der tatsächliche Bedarf an Sonderöffnungszeiten ermittelt und gegebenenfalls noch bis zum Sommer angepasst werden.

Bei der Vergabe der Plätze spielen jedoch nicht nur die Berufstätigkeit, sondern auch die Wohnortnähe zur Kindertagesstätte, der Wechselwunsch eines Kindes von der Krippe in den Kindergarten derselben Einrichtung, eine gleichzeitige Betreuung mit einem Geschwisterkind in einer Einrichtung der Stadt oder das Alter des Kindes eine Rolle, heißt es aus dem Amt.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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