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Corona-Schutz zum Schulstart
Gesundheitsminister beschließen Impfangebot für Kinder ab 12 Jahren

Als Lehrkräfte arbeiteten jetzt Schülerinnen und Schüler der Laptopklasse des 9. Jahrgangs an der Edewechter Oberschule: Sie boten erstmals für interessierte Seniorinnen und Senioren kostenlose PC-Schulungen an. Rund 20 Menschen über 60 Jahren, die wenige oder keine Computerkenntnisse hatten, nutzten das Angebot. Individuell mussten die jungen Lehrkräfte auf die Fragen der Senioren eingehen, denn jeder hatte andere Fragen. Der generationsübergreifende Lehrgang, der allen großen Spaß machte, ist Bestandteil eines preisgekrönten Projekts, das der Verein n-21 Schulen in Niedersachsen und die Sparkassen gemeinsam anbieten und das von der Edewechter Oberschule unterstützt wird.

Gejubelt haben jetzt Schüler des Gymnasiums Bad Zwischenahn/Edewecht (GZE): Die jungen Leute gewannen (wie berichtet) die Ausrichtung ihres Abiballs im nächsten Jahr. Die Gymnasiasten hatten sich an einem Wettbewerb von Radio ffn und der Oldenburgischen Landesbank (OLB) beteiligt, die wieder zwei Abi­bälle für Gymnasien ausrichten. Unter dem Motto „Abi­fieber“ wurden die besten Karaokevideos von Abiturienten gesucht, die sie bei der Performance (singend und tanzend) ihres Lieblingssongs der 80er-Jahre zeigen. Am GZE haben sich Tamino Zuch, Lea Brunken und Vanessa Arlt des Projekts angenommen. Mehr als 50 Stunden intensiver Arbeit – vom Organisieren der Aufnahmeorte über die Proben bis zum Schnitt – haben die 73 Schüler investiert. Auf verschiedene Weise waren die jungen Frauen und Männer des 12. Jahrgangs eingebunden. Die Tänzer entwarfen Choreographie und schulten die anderen; die Künstler schlüpften in ausgefallene Kostüme und auch die Musiker konnten sich beweisen. Aus der Schülerproduktion stammte auch die gesamte Technik mit Schnitt, Tonaufnahmen und Effekten.

In der Jugendsprache würde die Arbeit der Schülerinnen und Schüler der Geschichts-AG zum Thema „Edewechter Gedenkstätten“ an der Astrid-Lindgren-Schule mit „dick geflasht“ (überwältigend), „hammer“ (super, toll), oder auch „tight“ (großartig, cool) bezeichnet werden. Bei der offiziellen Übergabe der Ergebnisse der Projektarbeit an Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch sprach man von offizieller Seite von Friedensarbeit und Mahnung zum Frieden. Die zehn Schülerinnen und Schüler von der Unesco-Projektschule hatten unter Leitung ihrer Lehrerin Wiebke Meyer, des pensionierten Förderschullehrers Andreas Thaler und mit Unesco-Schulkoordinatorin Petra Blancke ein Jahr lang Kriegsdenkmale in Edewecht und den Ortsteilen untersucht. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit wurden in einer Broschüre zusammen gefasst und offiziell im Rathaus übergeben.

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Neun Kriegsdenkmale in der Gemeinde wurden unter die Lupe genommen. Von Bedeutung war die Feststellung, dass zwar in der Regel die Namen der Wehrmachtsangehörigen zu finden waren, aber seltener die Namen ziviler Kriegsopfer und nur in zwei Fällen die Namen der Vermissten. Nur in wenigen Fällen waren Namen von Frauen aufgeführt. Hierbei handele es sich offensichtlich um Pflegekräfte, die mit der Wehrmacht in kriegerische Handlungen verwickelt waren. „Es war schon überwältigend, wie jung die meisten Menschen waren, als sie ihren Familien entrissen wurden“, sagt die 15-jährige Alexandra Schmidt, die zusammen mit Michelle Janßen (15) und Miriam Sahlke das Projekt vorstellte. „Die waren ja manchmal nur wenig älter als wir“, hatten sie gemeinsam anhand der Geburts- und Sterbedaten erarbeitet. „Die Anlagen waren alle gut gepflegt“, hatte Michelle Janssen festgestellt. Zu den 405 Einzelgrabstellen von Soldaten, die bei den Kämpfen in und um Edewecht starben, gehören auch 19 Grabstellen von polnischen, niederländischen und sowjetischen Kriegstoten (Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter). ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen lobte wie Bürgermeisterin Lausch die Ergebnisse des Projektes als Impuls zur Friedensmahnung.


     http://www.youtube.com/watch?v=fe9ymojjyrg&feature=share 
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