AUGUSTFEHN Wo halten sich Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit am liebsten auf? Was wird an Plätzen und Rückzugsmöglichkeiten angeboten? Diesen Fragen gingen vier angehende Erzieherinnen der Berufsbildenden Schulen III (BBS) Oldenburg im Rahmen des „Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung“ der „Bundeszentrale für politische Bildung“ nach.

Im Politikunterricht wurden die 24 angehenden Erzieher der Klasse der Fachschule Sozialpädagogik in verschiedene Gruppen eingeteilt und konnten aus unterschiedlichen Bereichen ein Thema zur Bearbeitung wählen. Jacqueline Müller, Julia Harbers, Janina Klarmann und Kim Bruns entschieden sich für das Thema: „Treffpunkt? Lieblingsplatz!“. „Dafür mussten wir eine Umfrage unter Kindern und Jugendlichen machen. Wir haben gefragt, wo sie sich außerhalb ihrer vier Wände am liebsten aufhalten“, erzählt Jacqueline Müller. Dabei seien hauptsächlich Spielplätze, Sportplätze oder Skaterbahnen genannt worden. „Auffällig war, dass sich nur wenige gern ihre Freizeit in Jugendtreffs verbringen“, so die 18-Jährige.

Um der Frage nachzugehen, woran das liegen könnte, besuchte die Gruppe daraufhin verschiedene Jugendtreffs in Apen, Augustfehn, Gristede und Spohle. Die Auszubildenden beobachteten, dass manche Treffs mit zum Beispiel veralteten Möbeln nicht ansprechend gestaltet seien oder es zu viele Regeln sowie Aufsichtspersonen gebe. „Viele Kinder und Jugendliche wollen einfach nur einen Ort, wo sie sich ungestört entspannen können“, sagt Müller.

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Positiv aufgefallen sei bei den Recherchen der Jugendtreff der Haupt- und Realschule Augustfehn. „Die Räume dort sind zusammen mit den Kindern und Jugendlichen gestaltet worden. Außerdem kann man dort günstig essen und trinken und es ist nur eine Aufsichtsperson anwesend. Mit der sind aber alle per du“, berichtet Müller.

Die angehenden Erzieherinnen traten an andere Jugendtreff-Leiter heran und haben ihnen Verbesserungsvorschläge unterbreitet. „Viele nahmen die Anregungen an und wollen nun versuchen, etwas zu verändern. Andere hingegen sehen keine Möglichkeiten, etwas zu verbessern“, so die 18-Jährige. Die Ergebnisse ihres Projekts werden die Auszubildenden jetzt einsenden und hoffen auf ein gutes Abschneiden.

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