Edewecht Schon seit vielen Jahren bietet der Hegering Edewecht während der Ferienpassaktion Kindern die Möglichkeit, die heimische Natur besser kennenzulernen. Das Interesse daran ist groß und so gab es auch in diesem Jahr wieder Wartelisten. Insgesamt 60 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren konnte man zu den zwei geplanten Abendveranstaltungen einladen. Treffpunkt war jeweils auf dem Hof von Hinrich Bischoff in Osterscheps, wo Hegeringsleiter Dr. Hans Fittje die jungen Gäste willkommen hieß.

Zunächst lernten die Kinder – auch einige Eltern nahmen an der Veranstaltung teil – anhand von Präparaten und Schautafeln die wichtigsten heimischen Tierarten, deren Lebensweise und deren Lebensraum kennen. „Wir wollen unseren Gästen Grundwissen und vor allen Dingen Zusammenhänge in der Natur vermitteln und sie so für die Umwelt sensibilisieren“, sagte Hegeringsleiter Fittje.

Am Beispiel Reh erfuhren die jungen Gäste nicht nur, wie man Rehböcke und Ricken unterscheiden kann und dass Rehe keine Hirsche sind. Antworten gab es auch auf Fragen wie „Wo lebt ein Reh? Was frisst es im Sommer, was frisst es im Winter? Wo wird das Kitz geboren? Was ist mit dem Gehörn und wie sieht die Fährte des Rehs aus?“

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Vermittelt wurde den Kindern ferner, dass man sich in der Natur grundsätzlich rücksichtsvoll verhalten solle. Wenn man leise sei, mit offenen Augen durch die Landschaft ginge und Grundwissen habe, könne man Wild sehr gut beobachten.

Nach der Theorie ging es in kleinen Gruppen von vier bis sieben Kindern gemeinsam mit je einem Jäger auf die Pirsch. An Feld- und Waldwegen in den Schepser Wiesen und auf Feldern an der Aue beobachteten die Gruppen mit den mitgebrachten Ferngläsern die Natur. Einige Kinder sahen sogar einen seltenen Baumfalken. Mehrfach gab es Rehwild aus kurzer Distanz zu sehen – Rehböcke, Ricken und Kitze.

Beobachtet werden konnten jedoch nicht nur ein Baumfalke und Rehwild, die Kinder sahen auch Hasen, Kaninchen, Fasane und viele Vögel wie Wanderfalken, Tauben, Mäusebussarde, Raben, Elstern, Eichelhäher, Grün- und Buntspechte, aber auch Enten, Teichhühner und Fischreiher.

Als man später wieder auf Bischoffs Bauernhof eintraf, gab es Saft, Kuchen und Bockwürstchen. Jeder Teilnehmer erhielt auch eine Urkunde. Zum Abschluss spielte die Jagdhornbläsergruppe, bevor die Eltern ihre glücklichen Kinder wieder mit nach Hause nehmen konnten.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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