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WIEFELSTEDE Zentral- und Südamerika haben Mirjam Rasch schon längst fest im Griff. Die 19-jährige Wiefelstederin, die seit dem Frühjahr ihr Abitur an der KGS Rastede in der Tasche hat, war bereits in Brasilien und in Nicaragua – für drei Wochen und für einen Monat. Und gerade nach der letzten Reise nach Nicaragua war für die Wiefel­stederin klar: „Ich will noch einmal los. Nun jedoch, da die Abreise nach Kolumbien konkret bevorsteht, „entstehen da doch gemischte Gefühle“, räumt die 19-Jährige ein. Schließlich wird sie dieses Mal für ein ganzes Jahr fortgehen. Was auch bedeutet, von ihrer Mutter, Barbara Seidel-Rasch, für ein ganzes Jahr getrennt zu sein. Dennoch: Sie freut sich schon sehr auf das Abenteuer.

Seit Wochen schon schreibt Mirjam Rasch Packlisten, überlegt, was alles mit muss nach Kolumbien. Auf jeden Fall das Netbook. „Ich habe W-Lan in meinem Zimmer“, weiß die 19-Jährige bereits. Und das wird ihr die Kommunikation mit zu Hause via Skype erleichtern. Dabei ist das eigentlich nicht „ihr“ Zimmer. Sie muss es nämlich mit zwei weiteren jungen Frauen aus Deutschland teilen.

„Bedarf der Eingewöhnung“

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Gemeinsam mit zwei jungen Männern ebenfalls aus Deutschland leben die Frauen in einer Einrichtung der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ in Medellin, die körperlich und geistig behinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreut. Auch die Wiefelstederin wird dort arbeiten. Was sie dort tun muss, weiß sie noch nicht. Sie geht denn auch ganz realistisch davon aus, „dass die ersten drei Monate schwierig sein werden“: Spanisch sprechen, neue Menschen kennenlernen, die neue Tätigkeit, die Abwesenheit von Zuhause, das enge Zusammenleben eben mit den anderen Helferinnen – das alles bedarf der Eingewöhnung, weiß die Wiefelstederin, auf die – wenn sie wieder nach Hause kommt – bereits ein Ausbildungsplatz zur Ergotherapeutin wartet. „Am 13. August 2012 geht es los“, sagt die 19-Jährige.

Ihr Faible für die Länder am anderen Ende der Welt wuchs langsam. 2008 hatte die Familie für ein halbes Jahr eine brasilianische Austauschschülerin aufgenommen, die gemeinsam mit Mirjam die KGS in Rastede besuchte. Deren Familie bedankte sich später mit einer Einladung nach Brasilien für Mutter und Tochter – für drei Wochen. Später kam Mirjam nach der Vorstellung eines Projektes in Nicaragua an der KGS Rastede in das zentralamerikanische Land, eben für einen Monat. Und nun Kolumbien – ein Land, von dem viele Menschen nur im Zusammenhang mit Drogenkartellen hören. Zwei Vorbereitungsseminare hat die Wiefelstederin bereits hinter sich und ist nun sehr gespannt, wie das Land so ist. Für die NWZ  will die 19-Jährige, die am 18. August ihre Reise startet, ab September regelmäßig im „Brief aus Kolumbien“ ihre Eindrücke von Land, Leuten und ihrer Arbeit schildern.

Drei Dinge werden übrigens in ihrem Reisegepäck garantiert nicht fehlen, hat Mirjam Rasch bereits beschlossen. Mitgenommen werden auf jeden Fall „Schwarzbrot, Ostfriesentee und Kaugummi“.

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