Bad Zwischenahn In den vergangenen Jahren hat das Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht immer wieder Anerkennung für seine umweltfreundlichen Konzepte erhalten. Nun soll ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Entwicklung gemacht werden. Dazu hat sich die Schule für das Projekt „50/50“ entschieden, um Energie und damit bares Geld zu sparen.

Um dieses Vorhaben in einem Vertrag festzuhalten, trafen sich am Freitag Bürgermeister Dr. Arno Schilling, Schulleiter Klaus Friedrich, Vertreter des Umweltbildungszentrums und Lehrer des Gymnasiums sowie Dutzende Schüler, die das Projekt in ihren Klassen umsetzen.

Bei „50/50“ geht es darum, allein durch Verhaltensänderungen den Energieverbrauch zu reduzieren. Wie dies möglich ist, wurde 72 Schülern der Klassen fünf bis zwölf am 2. und 16. Oktober in Workshops des Umweltbildungszentrums erklärt.

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Als ausgebildete Energiemanager der Schule sollen sie nun darauf achten, dass in der kalten Jahreszeit Fenster und Türen möglichst geschlossen bleiben und dass unnötige Beleuchtung vermieden wird. Auch wurden sie über weitere Energiesparmaßnahmen aufgeklärt.

Mit den Hausmeistern werden die Schüler regelmäßig Zählerstände ablesen und notieren, um später etwaige Erfolge feststellen zu können. Das ersparte Geld geht, wie der Name „50/50“ andeutet, zu gleichen Teilen an die Gemeinde und an die Schule. Die Schülerschaft kann dann selbst entscheiden, in welches Projekt ihr Geld fließen soll.

Einige Grundschulen in der Gemeinde Bad Zwischenahn nehmen an diesem Projekt bereits teil und können Erfolge vorweisen: So sparte zum Beispiel die Grundschule am Wiesengrund im Jahr 2012 circa 1000 Euro und verringerte ihren CO2-Ausstoß um rund 13 Tonnen.

Auf eine solch positive Bilanz hofft nun auch das Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht. „Entscheidend für den Erfolg des Projekts seid Ihr“, appellierte Schulleiter Friedrich an die Kinder und Jugendlichen, bevor ihnen die Energiemanager-Ausweise überreicht wurden.

Neben der schriftlichen „Lizenz zum Abschalten“ erhielten die Mädchen und Jungen Äpfel sowie Energieriegel. „Um für einen tüchtigen Kraftschub bei den frisch ausgebildeten Energiemanagern zu sorgen“, erklärte der Rektor.

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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