WESTERSTEDE Ein völlig neues „biografisches Universum“ eröffnet sich laut Jan Kleen, Lehrer für Politik und Deutsch an der Europaschule Gymnasium Westerstede, für die 173 Abiturienten, die am Freitag feierlich verabschiedet wurden. „Die Freiheit, die der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt mit sich bringt, spüren sie heute ganz besonders intensiv.“, so Kleen.

Weil die Aula der Schule für den Doppeljahrgang nicht ausreichte, wurde die Brakenhoff Sporthalle mit Hilfe des Bauhofes zum Versammlungsort für Schüler, Elter, Lehrer und Vertreter aus der Lokalpolitik umfunktioniert. Doch auch hier passten nicht alle gemeinsam auf die Bühne. So bekamen die Absolventen in drei Etappen ihre Abschlusszeugnisse ausgehändigt. Musikalisch begleiteten das Jugendorchester Westerstede (Bild unten) und der Schulchor den Festakt.

Angelehnt an das Motto der Abiturienten, die ihre Schullaufbahn mit der Wartezeit auf einen Trabbi in der ehemaligen DDR verglichen, forderte Schulleiter Norbert Brumloop die ehemaligen Schüler auf „Nehmen sie das Lenkrad selbst in die Hand! Sie sind kein Auslaufmodell, sondern das Neueste auf dem Markt, für jedes Gelände gut gerüstet.“

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Besonders gilt dies für Ruth Goldenstein und Hannes Renken, die ihr Abitur jeweils mit der Note 1,0 abschlossen und dafür geehrt wurden. Aber auch für die zahlreichen Absolventen, die sich ehrenamtlich als Schulsanitäter, Redakteure der Schülerzeitung oder in der Schülervertretung engagiert hatten.

Besonders spürbar wird der Weggang für die Theater-AG von Clemens Höxter werden: Alle Schauspieler verabschieden sich mit einem Mal und überreichten dem sichtlich gerührten Höxter ein T-Shirt zur Erinnerung an die gemeinsame Zeit. Auf den Punkt brachte es schließlich Lea Janßen, die gemeinsam mit Patrick Kaminski die Schülerrede hielt, mit einem Zitat von Arthur Schnitzler: „Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut.“

Björn Buske Redakteur / Online-Redaktion
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