Landesturnier
Schicke Schleifen für die Sieger

Bei den Siegerehrungen dabei zu sein, macht allen großen Spaß. Dass sie dabei auch den bekannten Reitern nahekommen, gefällt einigen besonders gut.

Bild: Frank Jacob
Mit Schleife und Charme zur Siegerehrung (von links): Johanna Schmidt, Sophia Brüggemann, Josephine Wiemer, Michelle Brauser, Lennard Schmidt, Lena Roggemann, Stine Willers und Leonie PeichertBild: Frank Jacob
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Rastede Bei jeder Siegerehrung stehen sie mit auf dem Platz: die Mädchen und ein Junge, die beim Oldenburger Landesturnier den Gewinnern die Siegerschleifen und Ehrenpreise überreichen.

„Ich bin schon seit sechs oder sieben Jahren dabei“, erzählt Michelle Brauser. Zwischen den vielen Siegerehrungen hat die 14-jährige Oldenburgerin Zeit für ein kurzes Interview.

„Durch meine Patentante bin ich damals Schleifenmädchen geworden, die hat hier auf dem Landesturnier als Helferin gearbeitet“, sagt Michelle Brauser. Sie trägt wie ihre Kolleginnen auch ein blaues Sommerkleid, verziert mit einer roten Blume – die Farben des Oldenburger Landes.

Lennard Schmidt trägt natürlich kein Kleid, sondern ein Polohemd. Der zehnjährige Rasteder ist der einzige Junge im Team, zu dem sonst noch zwölf Mädchen gehören. „Am Anfang hab ich gedacht, dass das peinlich wäre. Ist es aber gar nicht“, sagt er. Im Gegenteil: „Das macht richtig Spaß.“

Lennard ist im dritten Jahr dabei. Beim Landesturnier helfen, das liegt in seiner Familie. Vater Torsten Schmidt ist der Organisationsleiter der Großveranstaltung.

Auch Schmidts Nichte Johanna gehört zum Team der Schleifenmädchen. Eigentlich wohnt die 16-Jährige in Hannover. Da sie zurzeit aber Schulferien hat, hilft sie in dieser Woche beim Landesturnier mit.

„Ich war vergangenes Jahr mit meiner Oma hier und habe mir alles angeschaut“, erzählt Johanna. Dann sei sie gefragt worden, ob sie beim Turnier arbeiten wolle. Klar, wollte sie. „Ich finde es richtig schön hier“, sagt die 16-Jährige und fügt an: „Es macht Spaß, bei den Siegerehrungen dabei zu sein.“

Da kann auch Michelle nur zustimmen. „Es sind ja auch einige bekannte Reiter hier. Ich finde es toll, die mal aus der Nähe zu sehen“, erzählt die 14-Jährige. Vor allem auf Sandra Auffarth sei sie gespannt. Die Olympiareiterin sei für sie ein großes Vorbild.

Der Job als Schleifenmädchen ist denn auch sehr begehrt. Nachwuchs zu bekommen ist daher nicht schwierig. Viele sind schon seit Jahren dabei. Einige haben bereits mit drei oder vier Jahren angefangen, heute liegt das Alter eher zwischen 12 und 17 Jahren.

„Die Stimmung unter den Mädels ist gut“, erzählt Michelle. Das findet auch „Neuling“ Johanna. „Die sind alle richtig lieb“, sagt sie.

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