RASTEDE Schüler der Kooperativen Gesamtschule Rastede kommen in der ganzen Welt herum. Es entwickeln sich tiefe Freundschaften.

von wolfgang müller RASTEDE - Eigentlich wollte die 17-jährige Leonie Bojert gar nicht von zu Hause weg, aber dann gab sie dem Willen der Eltern nach – und hat es nicht einen Tag bereut. Zwei Monate lang war die Rastederin als Austauschschülerin in Frankreich. Mitgebracht hat sie nicht nur jede Menge Erfahrungen, sondern auch eine Freundin. Laure Coussers (16) hat sie bei den Gasteltern kennengelernt und gleich mit nach Rastede genommen. Und mit ihr wird sie wahrscheinlich auch nach Frankreich zurückreisen.

Leonie ist eine von mehreren Austauschschülerinnen und -schülern, die an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede vom Fernweh gepackt wurden. Wie auch Benjamin Erdmann (17), der zehn Monate lang in der Bretagne gelebt hat, oder Jan Kowalski (17), der elf Monate lang in Südafrika ganz neue Erfahrungen gesammelt hat. „Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Land zu besuchen“, betonte er in einer von der Lehrerin Ellen Wendorf initierten Zusammenkunft. Hier trafen sich junge Leute, die fremde Länder besucht haben, und ihre Schulkameraden, denen eine Reise unmittelbar bevorsteht.

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In Neuseeland hat die 18-jährige Winnie Kanje gelebt, „das lässt sich mit Worten nicht umschreiben“, schwärmt sie von Land und Leuten. Erst hatte sie Heimweh nach Deutschland, als sie wieder in Rastede war, Sehnsucht nach ihrer Gastfamilie.

Ebenfalls Neuseeland hatte sich der 17-jährige Keno Franke ausgesucht. Bei dem Treffen tauscht er sich mit Winnie aus, berichtet dann den Mitschülern, dass er schon vier bis fünf Monate gebraucht hat, „um mein Englisch voll und ganz auf die Reihe zu kriegen und auch noch die Dialekte zu verstehen“.

Gerade eine Woche ist er wieder in der Heimat – und muss sich mühselig in deutsches Sprechen und Denken zurückfinden: „Eigentlich bin ich noch gar nicht richtig angekommen“, erklärt er mit Blick auf Flagge und Sombrero aus seiner „Wahlheimat“ Neuseeland. Sieben Monate lang hat Kirsten Warsinsky (17) in den USA verbracht. Erst hatte sie ein bisschen Heimweh, „als ich dort Bekannte hatte, wurd’s bald besser.“

Das Fernweh wurde geweckt bei Hille Stühring (15), die im Februar nach Chile reist, oder bei Lena Schwarzwälder, die „für mindestens ein halbes Jahr“ nach Schweden geht. Die dortige Schule hat sie sich bei einem Besuch vor Ort schon „ausgeguckt“.

Bald beginnt auch Lara Lohmann (17), die Koffer zu packen. Im September geht’s für mehrere Monate nach Frankreich.

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