Rastede Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne ist zu Besuch in Rastede gewesen. Mit Dezernentin Sabine Claas nahm er in der Schule am Voßbarg an einer Sitzung des Schulleiter-Arbeitskreises Rastede/Wiefelstede teil. Dem Arbeitskreis gehören die Leiter der Grundschulen Feldbreite, Hahn-Lehmden, Kleibrok, Metjendorf, Leuchtenburg, Loy, Wahnbek und Wiefelstede sowie der Schule am Voßbarg (Förderschule Lernen)an. Der Minister folgte einer Einladung zu einem Austausch über aktuelle schulische Themen und Neuerungen.

Nach der Begrüßung durch Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen eröffneten Uta Knüppel-Harms (Grundschule Hahn-Lehmden) und Bernhard Schrape (Schule am Voßbarg) das Gespräch. Zunächst wurde das Thema „Förderschule Lernen“ am Standort Rastede diskutiert. Die anwesenden Schulleitungen betonten die Notwendigkeit, dass die Schule am Voßbarg weiterbestehen solle und müsse. Derzeit sei ihr Bestand bis 2028 bewilligt.

In diesem Zusammenhang erläuterte Tonne, dass die Umsetzung der Inklusion auch zukünftig in allen Schulformen weiter entwickelt werden müsse. Hier gelte es, Verbesserungspotenziale zu entdecken und schulische Rahmenbedingungen anzupassen – dies auch in Absprache und (Mit)-Verantwortung der kommunalen Schulträger.

Thema war zudem die Abgabe von Personalakten Pädagogischer Mitarbeiter an die Landesschulbehörde, durch die die Schulleitungen entlastet werden sollen. Eine Entlastung von der rechtlichen Verantwortung für Verträge konnten die Schulleiter bestätigen, beklagten jedoch zugleich einen damit verbundenen organisatorischen und zeitlichen Mehraufwand und eine deutliche zeitliche Verlängerung der Einstellungsverfahren.

Weiterhin diskutierten Schulleitungen und Minister über rechtliche Organisation und die personelle Ausstattung der Ganztagsschulen: Seit Jahren erhalten Ganztagsschulen 75 Prozent des festgestellten Bedarfs an Lehrerstunden und haben zudem keine Vertretungsreserve, müssten aber zugleich verlässlich unterrichtsergänzende Angebote trotz Erkrankungen von Mitarbeitern garantieren.

Minister Tonne kündigte an, dass in den kommenden Monaten in unterschiedlichen Gremien über Arbeitsbelastungen und mögliche Entlastungen von Lehrkräften und Schulleitungen weiter beraten werde. Er regte an, dass sich auch der Arbeitskreis der Rasteder und Wiefelsteder Schulleiter mit Vorschlägen und Ideenskizzen diesbezüglich einbringen könne.

Insgesamt bewertete Tonne das Treffen – wie auch die anwesenden Schulleitungen – als konstruktive Möglichkeit des Austausches über schulischen Alltag, Visionen und Chancen der Weiterarbeit.

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