Nordloh Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Lesepatenschaften: Die Auszeichnung Umweltschule ist für die Jungen und Mädchen der Grundschule Nordloh eine Belohnung für das zweijährige Schulprojekt. Damit ist die Grundschule bereits zum dritten Mal nach 2015 zur Umweltschule in Europa ausgezeichnet worden. Im vergangenen Projektzeitraum von 2017 bis 2019 wurden die beiden Handlungsfelder „Biologische Vielfalt“ und „Soziales Miteinander“ umgesetzt. Biologische Vielfalt

Bei der „Biologischen Vielfalt“ haben die Jungen und Mädchen der Grundschule Nordloh das Biotop „Totholzhecken“ angelegt.

„Wir wollen neue Lebensräume im Schulgarten und auf dem Schulgelände schaffen, um Tieren einen Unterschlupf zu bieten und die Kinder für Tier- und Umweltschutz zu sensibilisieren“, berichtet Sünje Ufken, Schulleiterin der Grundschule Nordloh. Des Weiteren sagt sie: „Die Kinder haben dadurch weitere Möglichkeiten, Tiere zu beobachten.“ Anfallende organische Materialien wurden auf dem Schulgelände sinnvoll genutzt. Soziales Miteinander

Im zweiten Handlungsfeld , dem „Sozialen Miteinander“, hat die Grundschule Nordloh Patenschaften zwischen Erst- und Viertklässlern in die Wege geleitet.

„Um den Erstklässlern ihre möglichen Ängste und Unsicherheiten beim Übergang von Kindergarten und Schule zu nehmen und zu erleichtern, übernehmen die Viertklässler eine Patenschaft“, sag die Schulleiterin. Lesepaten

Der erste Kontakt ist bereits vor den Sommerferien am „Schnuppertag“. Nach der Einschulung sollen die Viertklässler Ansprechpartner ihres Patenkindes sein. Außerdem übernehmen sie als Lesepaten Verantwortung und üben ein bis zweimal in der Woche mit ihrem Patenkind. Die Jury

Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Kultusministeriums, des Umweltministeriums, der Landesschulbehörde, des Landeselternrates und des Landesschülerrates. Sie bewertet die teilnehmenden Schulen in puncto Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bewertung

Hierbei werden zwei Handlungsfelder unter anderem auf folgende Aspekte hin von einer Jury untersucht: Projektziele, die Beteiligung verschiedener Personengruppen, aktive Teilnahme der Schüler, Langfristigkeit, Einbeziehen der Öffentlichkeit und eine Weiterentwicklung bereits vorhandener Umweltprojekte.  Nächste Runde

Der nächste Projektzeitraum ist von 2019 bis 2021. Um sich weiterhin als Umweltschule in Europa bezeichnen zu dürfen, ist eine neue Anmeldung bei der niedersächsischen Landesschulbehörde erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 55 Euro.

Michael Diederich Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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