TORSHOLT Am Sonntag präsentiert der Ortsbürgerverein das Ergebnis einjähriger Umbauarbeiten. Es zeigt auch den Einfluss des Denkmalschutzes.

Von Horst Suermann TORSHOLT - Doppelte Fenster, frische Farben, neu abgehängte Decken und Wärmedämmung in den Hohlräumen zwischen Innenwand und Klinkermauer – die ehemalige Dorfschule in Torsholt hat sich verändert. Nach fast einjähriger Renovierung durch Dorfgemeinschaft und Stadt erstrahlt der heute als Dorfgemeinschaftshaus genutzte Bau in neuem Glanz. Und den möchte der Ortsbürgerverein am Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr bei einem „Tag der offenen Tür“ der gesamten Westersteder Bevölkerung präsentieren.

Die Schule stammt aus dem Jahr 1938 und gilt in ihrer Massivität, Geradlinigkeit und Symmetrie als herausragendes Beispiel für die Architektur zur NS-Zeit. So sah es auch das Landesamt für Denkmalschutz – und verfügte erhebliche Auflagen für den Umbau.

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Kunststofffenster beispielsweise waren streng verpönt. Stattdessen wurden die maroden Holzfenster aus den 30er Jahren aufgearbeitet und (zur Wärmedämmung) mit dahinter eingebauten Fenstern gleicher Bauart ergänzt. Auch die Decken hängen jetzt höher, als der Ortsbürgerverein mit Günter Hobbiejanßen als Vorsitzendem und Bodo Tiefensee als „Bauleiter“ eigentlich vorgesehen hatte. Und die Farbe der Klassenräume hätten die Torsholter gern heller gewählt. „Im Ergebnis aber ist alles sehr schön geworden“, wie Hobbiejanßen, Tiefensee und Bauamtsleiter Helmut Meiners betonen.

„Alles“ – das sind zunächst einmal die beiden ehemaligen Klassenräume, die jetzt Versammlungsräume für bis zu 50 Personen sind. Dann natürlich die Küche, die komplett ausgetauscht wurde und nun auch eine adäquate Bewirtung der Gäste zulässt. Dazu die ganz neuen und modernen neuen Sanitäranlagen und der renovierte Eingangsbereich. Aber auch „unter der Oberfläche“ hat sich etwas getan. So haben Ortsbürgerverein und Stadt eine neue Heizung eingebaut, die Elektroinstallation modernisiert und die Wasserleitungen ausgetauscht, aus denen es – sechs Jahrzehnte nach dem Schulbau – nur noch tröpfelte.

Für den gesamten Umbau hat die Stadt rund 140 000 Euro aufgewendet, davon 60 000 Euro an Fördermitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm. „Ein verhältnismäßig geringer Betrag, der – wie in anderen Dörfern auch – nur durch die beeindruckende Eigenleistung der Dorfgemeinschaft zu erklären ist“, wie Bauamtsleiter Helmut Meiners sagt.

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