Klimakrise, Artenschwund, Zersiedelung oder das Plastikproblem: Immer deutlicher tritt zu Tage, wie sehr die Menschheit inzwischen die Geschicke des Planeten Erde bestimmt. Was aber bedeutet das für die Natur und unser Verhältnis zu ihr? Welche Rolle kam und kommt dabei der Naturgartenbewegung zu? Und wie lassen sich ihre Ansätze und Erfahrungen umsetzen – für Einsteiger genauso wie für Profis?

Diesen Fragen ging jetzt der Freundeskreis der Regionalgruppe Weser-Ems des Vereins Naturgarten im Gemeindehaus am Denkmalsplatz in Rastede nach. „Mit dem Erntedankfest erinnern wir uns gemeinsam an den Zusammenhang von Mensch und Natur. Wir danken Gott für die Ernte, für die Vielfalt und Schönheit der Schöpfung. Gleichzeitig ist das Erntedankfest ein Zeichen gegen die Gedankenlosigkeit im Umgang mit Lebensmitteln und der Natur“, sagte der Rasteder Jens Meinert (links) vom Leitungsteam der Regionalgruppe Weser-Ems des Vereins Naturgartenvereins. Seine Mitstreiterin Sonja Lekat (3. von links) und Meinert selbst stellten zunächst die Ziele und Aufgaben des Vereins Naturgarten vor. Sie widmeten sich anschließend der Aufgabe, darzustellen, was ein Naturgarten ist. „Naturgärten sind Erlebnisräume, in denen Mensch und Tier gleichermaßen zu Hause sind“, sagte Sonja Lekat.

Ausgewiesene Experten berichteten anschließend aus erster Hand, wie aus Privatgärten, Spielplätzen, öffentlichem Grün oder Firmengeländen naturnahe Biotope werden können, von denen Mensch, Tiere und Pflanzen gleichermaßen profitieren können.

Julia Wilksen (2. von links), Inhaberin der Baumschule Wilksen in Westerstede, stellte in einer Präsentation die Vielfalt der Schmetterlingsblütler „Ginster“ vor.

„Effektive Mikroorganismen bringen mehr Leben ins Leben“, lautete im Anschluss die Überschrift zum Vortrag der Diplomökonomin Andrea de Moll (rechts), Inhaberin der Firma „Umweltliebe“ in Bremen.

„Man muss naturnahe Gärten nur wollen, können und dürfen“, sagte Meinert, der in Nethen ein 10 000 Quadratmeter großes Grundstück in einen öffentlich zugänglichen Naturgarten verwandeln möchte. BILD:

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