Westerstede Auf die Frage „Was habt ihr heute in der Schule gemacht?“ hörten viele Eltern in Westerstede am Freitag wahrscheinlich eher ungewöhnliche Antworten. Denn Wasserrutschen, Wackelstege, Flossenstaffeln und Schatztauchen gehören nicht zum Standard-Lehrplan.

Schultag im Wasser

Doch am Freitag war kein gewöhnlicher Schultag an den Westersteder Grundschulen. Zum 13. Mal fand im Hössenbad das Schwimmfest statt. Mehr als 100 Kinder von den fünf Grundschulen Gießelhorst, Halsbek, Westerloy, Ocholt sowie der Brakenhoffschule bildeten zehn Teams, die in drei Wettbewerben gegeneinander antraten: Zum Warmwerden eine Wasserrestaurant-Staffel, zum Abschluss die Königsstaffel, dazwischen sechs verschiedene Stationswettkämpfe.

Die Schüler nahmen die nasse Abwechslung zum „trockenen Unterricht“ begeistert an: „Das macht Spaß hier – und wir haben die Chance, den ganzen Schultag zu schwimmen“, freute sich Mika von der Grundschule Ocholt.

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Auch der Wettkampfcharakter fand Zuspruch: „Ich finde gut, dass wir gegeneinander antreten“, meinte seine Schulkameradin Veronika. Bei allen Stationen gingen die Kinder motiviert zu Werke. „Die Matte hat mir am meisten Spaß gemacht“, sagte die Zehnjährige über den Wackelsteg – eine Matte, die auf der Wasseroberfläche liegt, und die es flinken Fußes zu überqueren gilt, da sie sonst langsam unter dem Körpergewicht versinkt. Auch Florian und Vincent von der Brakenhoffschule hatten viel Spaß auf der Matte: „Die war super!“

Spaß und Leistung

Das Schwimmfest sei aus einer Kooperation der Grundschulen entstanden, berichtet Carsten Dickmann, Schulleiter der Brakenhoffschule, der mit einem Headset und einer Stoppuhr ausgestattet bei den Stationswettbewerben das Start- und Schlusssignal gab. „Es geht um Spaß und Leistung“, erklärte er, „die Aufgaben sprechen verschiedene Fähigkeiten an.“ Das Ringewerfen trainiere die Zielgenauigkeit, der Wackelsteg trainiere das Gleichgewicht – genau wie die Flossenstaffel, bei der die Kinder mit Flossen an den Füßen einen Schulkameraden, der in einem instabilen „Rettungsboot“ sitzt, durch das Wasser schieben müssen. „Wenn man da zu schräg in die Kurve geht, kann der auch mal umkippen“, meinte Dickmann.

Auch Cecilia von der Brakenhoffschule hatte bei allen Spielen Spaß – nur die Rutschstaffel gefiel ihr nicht ganz so gut: „Da war man am Ende ausgepowert“, meinte sie.


Ein Video vom Schwimmfest sehen sie unter   www.nwzonline.de/videos 
Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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