Augustfehn Die Grundschule „Am Stahlwerk“ in Augustfehn II wird spätestens im Sommer 2019 (Ende des Schuljahres (2018/2019) geschlossen. Die Schule soll in ein Familienzentrum mit Krippe und Kindergarten umgewandelt werden. Diese Veränderung soll nach Wunsch von Gemeinde und Bürgern von einem großen Personenkreis mitgestaltet werden. Dazu soll in Kürze ein „Runder Tisch Familienzentrum“ gebildet werden.

Daran teilnehmen werden nach derzeitiger Planung Bürgermeister Matthias Huber sowie aus der Verwaltung Helma Schubert (Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters), Rolf Siems (Bauamtsleiter) und Henning Jürgens (Fachbereichsleiter Bürgerdienste, Standesamt, Bildung und Familie), dazu Björn Meyer (SPD), Bernd-Thomas Scheiwe (UWG), Karl-Hermann Reil (CDU) und Renate Brand von den Grünen (alle Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat) sowie Torsten Huber (Vorsitzender des Jugendausschusses). Die weiteren vorgesehenen Mitglieder sind Uwe Schaa (Ortsbürgerverein Augustfehn-Stahlwerk), Erwin Eilers (Bezirksvorsteher Augustfehn II), Wolfgang Rieger (Schützenverein Augustfehn II), Eilert Müller (Ortslandvolkverein Augustfehn II), Roland Brückmann (TuS „Vorwärts“ Augustfehn von 1897), Tanja Tetzlaff (Kindergartenleitung Augustfehn II), Hildegard Kluttig (Diakonie Ammerland) und Anke Helm-Brandau (Kirchenvertreterin).

Mit der Zusammensetzung des „Runden Tisches“ und dem Stand der Dinge zum Familienzentrum befasst sich am Dienstag, 21. Februar, der Aper Jugendausschuss. Er tagt ab 18 Uhr im Rathaus.

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Aufgrund gesetzlicher Vorgaben bzw. bestimmter Zwänge sei die Gemeinde verpflichtet, bestimmte Richtlinien bei der Umnutzung zu erfüllen, erläutert Henning Jürgens. Wegen des vorhandenen Bedarfs müssten zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen in dem Familienzentrum eingerichtet werden. Der Gruppenraum im Krippenbereich müsse eine Bodenfläche von drei Quadratmetern pro Kind aufweisen, im Kindergartenbereich seien es zwei Quadratmeter. Zudem müssten u.a. Ruheräume/Kleingruppenräume, eine Küche, Sanitärräume und ein Büro vorhanden sein. Nach Einschätzung des Landesjugendamtes ist es möglich, den Umbau in dem Gebäudebestand umzusetzen. Der bestehende Kindergarten Augustfehn II sei aufgrund seiner räumlichen Nähe in das Gesamtkonzept miteinzubeziehen, so Jürgens.

Die Ideen und Anregungen des „Runden Tisches“ sollen in die Planungen des Familienzentrums einfließen. Vier Planungsbüros sollen laut Gemeinde angefragt werden, ein Konzept für die Umsetzung zu entwickeln. Im noch nicht verabschiedeten Haushalt 2017 sind voraussichtlich 20 000 Euro für die ersten Planungsschritte eingeplant.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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