Metjendorf Bei seiner ersten Station der Einwohnerversammlungen in der Gemeinde brachte Bürgermeister Jörg Pieper am Mittwochabend im Borbecker Dörpshus auch den Ausbau der Grundschule in Metjendorf zur Sprache. Nachdem die alte und sanierungsbedürftige Turnhalle abgerissen war, begannen umgehend die Arbeiten für den Neubau. Und der besteht aus einer sogenannten Zweifeld-Turnhalle (NWZ berichtete). Die sei so groß, dass ein wettbewerbstaugliches Handball- und Basketballfeld aufgemalt werden könne, so Pieper. Außerdem sind als Anbau an die Grundschule drei Klassenräume und ein Raum für den Ganztagsbetrieb aktuell im Bau. „Mit Kosten von fünf Millionen Euro ist das die größte Investition, die die Gemeinde je getätigt hat“, so Pieper. Gut 1,1 Millionen Euro übernehme der Bund. Gleichwohl seien 3,9 Millionen Euro für die Gemeinde eine sehr große Investition, so der Bürgermeister. Die Kosten werden auf 2019 und 2020 verteilt. „Wir hoffen, dass sowohl die Schulerweiterung als auch die neue Sporthalle nach den Sommerferien 2020 in Betrieb gehen können“, erklärte Bürgermeister Jörg Pieper in einem Gespräch mit der NWZ Ende vergangenen Jahres.

Und die Arbeiten gingen aktuell auf dem Schulgelände gut voran, wie Bauamtsleiter Marco Herzog sagt. „Der Keller ist gegossen, jetzt geht es an die Fundamente“, so Herzog. Gestern jedenfalls wurde auf der Baustelle an der Metjendorfer Schulstraße kräftig betoniert. Anschließend gehe es in die Höhe. Stahlbetonstützen würden aufgestellt und die Zwischenräume ausgemauert, berichtet Marco Herzog. Eine Grundsteinlegung werde es auch geben. Die ist für Donnerstag, 14. November, um 14 Uhr angesetzt.

Am Ende werden Stahlbetonbinder das Dach der neuen Halle tragen. Fertig werden muss alles im kommenden Jahr. Das liegt an den Richtlinien, die der Bund für seine Sportstättenförderung festgelegt hat.

Allerdings ist der Bau der Halle bereits mit einer Kostensteigerung verbunden. Rund 300 000 Euro werde das Vorhaben teurer als in der Planung vorgesehen. Das sei mit den allgemeinen Kostensteigerungen im Baugewerbe verbunden sei, so Herzog.

Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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