Loy Mindestens ein Jahr soll beobachtet werden, wie sich die Anmeldezahlen für den neu eingerichteten Hort in der Grundschule Loy entwickeln. Das war fraktionsübergreifender Konsens in der Sitzung des Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses.

Eltern waren in Sorge gewesen, weil der Hort nur drei Monate nach der Eröffnung möglicherweise auf der Streichliste hätten landen können. Auf der Tagesordnung hatte nämlich eine Mitteilungsvorlage der Verwaltung gestanden. Darin hatte es geheißen, dass im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2020 über den weiteren Betrieb entschieden werden sollte.

Grund waren die niedrigen Anmeldezahlen. Der Hort war mit drei Kindern gestartet, ab November werden sechs betreut. Zum kommenden Schuljahr sind zudem bereits drei weitere Kinder angemeldet worden. Eltern hatten jedoch darauf hingewiesen, dass erst eine Woche vor Beginn der Sommerferien bekannt gemacht worden war, dass es überhaupt einen Hort geben werde.

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Der zuständige Geschäftsbereichsleiter Fritz Sundermann berichtete, dass tatsächlich erst am 26. Juni bekannt gemacht werden konnte, dass der Hort nach den Sommerferien den Betrieb aufnehmen werde. Die Betriebserlaubnis hatte erst beantragt werden können, nachdem das Personal benannt worden war. Die Mitarbeitergewinnung habe sich jedoch als größeres Problem erwiesen. Angesichts der bislang niedrigen Anmeldezahlen hätten nicht nur Eltern, sondern auch die Mitarbeiter gefragt, wie es weitergeht.

Für die Sozialdemokraten sagte Jöran Gertje, dass die SPD-Fraktion bei den Haushaltsberatungen auf keinen Fall einer Schließung zustimmen werde. Susanne Lamers (CDU) betonte, dass das wichtigste die Planungssicherheit für die Eltern sei. Es sei lange gekämpft worden, um in Loy einen Hort einrichten zu können, da werde man ihn nicht nach einem Vierteljahr wieder schließen. Dem schloss sich auch Sabine Eyting (Grüne) an. Sollte sich über einen längeren Zeitraum zeigen, dass der Hort nur von drei Kindern angenommen werde, könnte überlegt werden, ob man ein vergleichbares Angebot über Tagesmütter schafft. Evelyn Fisbeck (FDP) sagte abschließend: „Der ganze Ausschuss steht hinter dem Hort. Der Rest liegt in den Händen der Eltern.“

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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