+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 20 Minuten.

A293 in Oldenburg
Spätestens Freitag wieder freie Fahrt auf der Autobahn

Wahnbek 12,27 Euro, das ist der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft im Freundeskreis der Grundschule Wahnbek. „Anfangs waren es 25 DM. Das wurde dann einfach umgerechnet“, erklärt Peter Strop die krumme Summe, die aber kaum eines der rund 200 Mitglieder zahlt. „Die meisten liegen deutlich drüber“, weiß der Schriftführer des Vereins, der kommende Woche 25-jähriges Bestehen feiert.

„Der Freundeskreis ist 1990 entstanden, als wir auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten für einen besonderen Förderunterricht waren“, erinnert sich Enno Kramer. Er war damals Leiter der Grundschule Wahnbek und bereitete der Gründung des Freundeskreises den Weg.

„Ein Vater hatte den Förderunterricht für Kinder mit Lese- und Rechtschreibproblemen ins Gespräch gebracht, doch der Schule stand dafür kein Geld zur Verfügung“, berichtet Kramer. Nach einem Gespräch mit den Schulelternratsvorsitzenden und weiteren Eltern sei dann die Idee gereift, einen Förderverein zu gründen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Gründungsversammlung fand am 26. November statt, Ralf Bunjes wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Heute hat Rene Kaper dieses Amt inne. „25 Mitglieder hatten wir am Anfang, das war schon eine ganze Menge. Dann wuchs unser Freundeskreis relativ schnell“, schildert Kramer und fügt an: „Wir hatten damals den ersten Grundschulförderverein in einem weiten Umkreis. Nach uns sind dann viele weitere entstanden.“

Seit 25 Jahren setzt sich der Freundeskreis dafür ein, die Zusammengehörigkeit von Lehrern, Schülern, Eltern und Freunden der Grundschule zu fördern. Für inzwischen viele tausend Euro konnten Dinge angeschafft werden, die aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken sind.

„Wir haben PC-Arbeitsplätze für Schüler eingerichtet“, sagt Vorsitzender Kaper. „Das Klettergerüst auf dem Schulhof hat der Freundeskreis auch mitfinanziert“, ergänzt Schulleiterin Theodore Lohde und die 2. Vorsitzende Susanne Voltmann sagt: „Die Ausstattung der Küche kommt auch vom Freundeskreis.“

Die Liste ist natürlich noch viel länger. Der Freundeskreis baute die schuleigene Internetseite auf, richtete Betreuungsräume mit Möbeln und Spielzeug ein, schaffte Bücher für die Schulbücherei an und unterstützte den Schulexpress und die Projektwoche „Zirkus California“. Auch die Modellbahn-AG wird gefördert, hinzu kommen wiederkehrende Veranstaltungen wie der Laternenumzug oder die Kleiderbörse.

Zur Feier des 25-jährigen Bestehens hat der Freundeskreis die Gründungsmitglieder für den 28. November zum Essen eingeladen. „Wir machen erst einmal einen Rundgang durch die Schule. Der ein oder andere war sicher lange nicht dort und es hat sich doch einiges getan“, sagt Kaper. Dazu hat der Freundeskreis eine Menge beigetragen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.