Hankhausen 23 Männer und Frauen dürfen sich ab jetzt „Jungjäger“ nennen. Gekürt wurden sie von der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Ammerland im Dorfkrug in Hankhausen. Der jüngste Jäger wird im Juni 16, der Älteste ist 60 Jahre alt. Talke Ruthenberg. Kreisjägermeisterin, ehrte die neuen Jägerinnen (7) und Jäger (16) mit einer Urkunde, die alle Inhaber dazu berechtigt, auf die Jagd zu gehen oder sich an Gemeinschaftsjagden zu beteiligen. „Die 16-jährigen dürfen aber nur in Begleitung auf Jagd gehen und noch nicht an Gemeinschaftsjagden teilnehmen“, erklärt die passionierte Jägerin, die sich schon als Kind für die Jagd interessiert hat.

Bei Manon Lausch (22) liegt das Jagen in der Familie. „In der Ausbildung lernt man sehr viel. Es war zwar viel Arbeit, aber wir hatten gute Ausbilder“, schwärmt die junge Jägerin und ergänzt: „Bei allen Aufgaben stand die Sicherheit im Vordergrund“. Henricke Thode (16) hat alles interessiert. „Die Wildtier- und die Waffenkunde ebenso wie der Naturschutz und der Jagdbetrieb. Sogar das Jagdrecht fand ich spannend“, sagt sie. Auf der Konfirmation von Thorsten Heye (15) im letzten Jahr war natürlich sein Bruder Markus aber auch dessen Freund Claas Bangemann dabei. Alle drei beschlossen an diesem Tag, Jäger zu werden und meldeten sich gemeinsam zum Lehrgang an. „Unser Vater war immer viel mit uns in der Natur unterwegs und dann hat sich das Interesse so entwickelt“, sagt der 15-Jährige, der noch bis Juni 2014 warten muss, bevor er in Begleitung das Jagdgewehr in der Hand halten darf.

Der Unterricht zur Vorbereitung auf die Prüfung dauert sieben Monate und findet drei bis vier Mal die Woche statt. In verschiedenen Disziplinen wird theoretisch und praktisch geprüft. Das Schießen mit der Kugel auf eine Scheibe (Reh aus Metall mit einer Scheibe) und mit Schrot auf die Tontaube müssen die Teilnehmer ebenso können wie das Schießen auf den „laufenden Keiler“ (aus Metall).

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Die schriftliche Prüfung umfasst fünf Fachgebiete mit je 20 Fragen: Wildtierkunde, Waffenkunde und Fallen; Naturschutz-, Hege- und Jagdbetrieb; Jagdrecht sowie Wildbrethygiene, Krankheiten, Brauchtum und Hunde. 70 Prozent richtige Antworten sind notwendig, um mit „ausreichend“ zu bestehen.

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