BAD ZWISCHENAHN Das bereits geschredderte Altpapier füllen die beiden Schüler in einen Küchenmixer, um es weiter zu zerkleinern. Anschließend behandeln sie es mit verschiedenen Säuren, damit das Material nicht so leicht brennt und unempfindlicher gegen Schädliche wird. Katharina Stratmann und Lars Härtel vom Gymnasium Bad Zwischenahn haben so einen Stoff zur Wärmedämmung hergestellt, mit dem sie den ersten Platz beim Regionalwettbewerb Emden von „Jugend forscht“ im Fachgebiet Technik belegten.

Damit haben sie sich für den Niedersächsischen Landeswettbewerb qualifiziert und bekamen einen Sonderpreis für eine alltagstaugliche Erfindung. „Es ist ein tolles Gefühl, diese Anerkennung für unsere Arbeit zu bekommen“, freut sich der 14jährige Lars.

Im Fachgebiet Chemie waren Henning Mester, Tim Blankenburg und Freya Bartels erfolgreich. Sie testeten, in welchen Flüssigkeiten sich die Treibhausgase Kohlenstoffdioxid und Methan am besten lösen und damit binden lassen. Sie kamen im Wettbewerb der über 15-Jährigen auf Rang zwei. Im Ergebnis stellten sie fest, dass sich das erste Gas in Wasser lösen lässt. „Methan hingegen, dass beispielsweise bei der Rinderhaltung entsteht, lässt sich gut in Benzin binden und anschließend verbrennen“, erklärt Tim. Für ihren Einsatz wurden die Schüler zusätzlich mit dem Innovationspreis „Zukunft Emden“ ausgezeichnet.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Eine dritte Gruppe hat sich mit der Frage beschäftigt, ob sich in Wasser gelöste Stoffe durch Einfrieren trennen lassen und sich dadurch aus Salzwasser Trinkwasser gewinnen lässt. In Experimenten haben Janis Hülsebusch und Jan Pleis herausgefunden, dass Wasserkristalle am schnellsten gefrieren und die gelösten Partikel damit in wärmere Zonen abdrängen, was ihnen im Fachgebiet Chemie den dritten Platz und den „Handwerkskammer-Sonderpreis“ einbrachte.

Einmal in der Woche treffen sich die Schüler bei der Chemie-AG des Gymnasiums für besonders Leistungsstarke. „Hier wollen wir das Interesse an den Naturwissenschaften fördern“, beschreibt der Lehrer Dr. Tönjes de Vries, der die AG betreut, den Ansatz der Schule. Für den Landeswettbewerb Ende März in Oldenburg wollen Katharina und Lars ihr Projekt noch erweitern. Sie planen, Dämmplatten aus gepresstem Altpapier herzustellen, die zugleich Schichten mit Luft enthalten. Zudem wollen sie testen, ob sich statt der Luft Schichten mit Noppen-Folie noch besser eignen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.