KLEIN SCHARREL Vor zehn Jahren wurde beim TSV Klein Scharrel die Abteilung „FIST“ (Freies Individuelles Selbstverteidigungs-Training) gegründet. Seit damals sind Jessica Gehden, Adrian Möhring und Anja Schröder dabei. Zusammen mit Tim Claasen, Sarah Hempen, Ronja Kruse und Corina Block, die seit sieben Jahre diese Sportart trainieren, stellten sich das Trio der „Schwarzgurt“-Prüfung, den höchsten Grad, den ein Jugendlicher erreichen kann.

Über sieben Stunden wurden die Sieben mit drei weiteren Jugendlichen in der Turnhalle des TSV in Theorie und Praxis geprüft. Zu den praktischen Prüfungen gehörten das „Gassenlaufen“, „Raumdurchquerung“, „Spießrutenlauf“ oder auch „Distanzkampf“. Als Prüfungsleiter fungierte Jörg Knust aus Bad Zwischenahn, der vor 20 Jahren FIST gewissermaßen erfunden hatte. Bei diesem Sport, in dem sich verschiedene Kampfsportarten vereinen, steht das Prinzip der Notwehr im Mittelpunkt.

Für die Jugendlichen des TSV endete die Prüfung ausgesprochen erfolgreich. Alle erhielten nach einem anstrengenden Tag ihren neuen schwarz-roten Gürtel. Im FIST haben sie jetzt den 9. Grad erreicht. Damit hören die Besonderheiten dieser Gruppe allerdings noch nicht auf. Die fünf Mädchen und zwei Jungen, die bereits seit einigen Jahren zusammen trainieren, hatten auch gemeinsam die Prüfungen vom 1. bis zum 8. Grad absolviert-

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Die Jugendlichen trainieren zum Teil bereits seit ihrem fünften Lebensjahr und sind ihrem Sport trotz mancher Tiefen treu geblieben. Obwohl es ein Individualsport ist, schätzen sie ihre Trainingsgruppe. Hier werden sie nicht nur von ihren „Paten“ unterstützt, sondern motivieren sich auch gegenseitig.

Durch eine Freundin kam Corina zu diesem Sport. Während der gut sieben Jahre, die sie t aktiv dabei ist, gab es immer wieder Phasen, wo sie wenig Lust zum Weitermachen hatte. Ihr Pate Uwe Möhring, der sie individuell betreut und auch auf die Prüfungen vorbereitete, konnte sie in Gesprächen zum Durchhalten motivieren. Auch die anderen Jugendlichen aus der Gruppe halfen ihr und sind „mittlerweile gute Freunde“.

Ähnlich erging es auch Adrian Möhring. Der 15-Jährige wurde vor zehn Jahren von seinem Vater zum FIST mitgenommen. Zwischendurch probierte sich Adrian in anderen Sportarten, fand aber immer wieder zur Selbstverteidigung zurück. Die Mitglieder der Jugendgruppe haben sich immer gegenseitig unterstützt und so gestärkt.

Nach der erfolgreichen Prüfung und dem Erreichen des 9. Grad streben die sieben jetzt den 10. Grad an. Diesen können sie erst erhalten, wenn sie volljährig sind. Bis dahin wollen sie weiter zusammen trainieren.

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