Bad Zwischenahn „Aller guten Dinge sind drei“, strahlt Alec Brasch. Nach zwei zweiten Plätzen im Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ hat er gemeinsam mit Noah Al-Shamery (beide 14) den Regionalentscheid gewonnen – und den Sonderpreis „Herausragendes Forschungsprojekt“ der Naturforschenden Gesellschaft Emden). In Ostfriesland überzeugten die beiden Schüler des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht (GZE) die Jury im Fach Chemie mit ihren Forschungen zum Thema „Carbon for nature“ („Kohlenstoff für Natur(-schutz)“).

Beide haben die Eigenschaften der Terra preta – ein im Amazonasbecken anzutreffender, vom Menschen beeinflusster Boden – untersucht. „Wir wollten herausfinden, warum Pflanzen auf dieser Erde besser wachsen“, erläutert Noah. Dazu haben beide den Boden nachgebaut – aus einem Gemisch von Kompost, Steinmehl und Holzkohle. „Die Holzkohle ist essenziell“, betont Noah. Auf dem Substrat sei ungefähr doppelt so viel Kresse gewachsen, wie auf Vergleichsböden.

Und noch einen weiteren Aspekt haben Alec und Noah untersucht: Terra preta als Nährstoffspeicher. Und die scheint deutlich besser zu sein als Sandböden. Der Ursache – beide Nachwuchsforscher vermuten Mikroorganismen – wollen sie nun weiter auf den Grund gehen, um auch beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren Niedersachsen in Oldenburg (10. bis 12. März) die Jury überzeugen zu können.

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Einen Sonderpreis (von der Handwerkskammer für Ostfriesland) erhielten vom GZE auch Tessa Hoffmann (14) und Tim Hausmann (13). Beide haben sich im Technik-Projekt „Vertrocknete Pflanzen?! – Schluss damit“ um das Bewässern von Pflanzen gekümmert. Tessa hat dafür den Weg über das Internet und den heimischen Router gewählt, Tim eine Zeitschaltuhr – beides aus aller Welt steuerbar und bei Tessa verbunden mit einer Kamera für den Live-Stream.

Erfolgreich sind vom Wettbewerb in Emden auch Schüler der Grundschule Ofen zurückgekehrt. Mit drei Projekten, alle betreut von Lehrerin Birgit Krah und tatkräftig von den Eltern der Schüler unterstützt, waren sie in Emden am Start. Im Fachgebiet Biologie sicherten sich Ida Krause (10), Charlotta Kruse (9) und Daniel Langwost (10) zum Thema „Wasserqualität prüfen – Bei welchem Bodengrund können Wassertiere am besten leben?“ den 1. Platz im Fachgebiet Biologie. Auch sie werden am Landeswettbewerb Schüler in Oldenburg teilnehmen.

Janik Boles (9) und Joey Henkel (10) forschten zum Thema „Ist Plastik wirklich eine gute Verpackung?“ und erreichten damit den 2. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt.

Den Sonderpreis Nachwachsende Rohstoffe der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe und des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhielten Shannon Kuhn (10) und Pia von Seggern (9) für ihre Untersuchungen zum Thema „Seifenkraut – Unkraut oder Nutzpflanze?“

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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