HANKHAUSEN Sie haben ihre recht anspruchsvolle Prüfung bestanden und zählen nun zu den Jägern. Deshalb wünschte Kreisjägermeister Günther Wemken den Frauen und Männern zum Abschluss seiner Rede denn auch: „Waidmannsheil.“

Im Garten des Dorfkrugs Hankhausen nahmen die „Jungjäger“ anschließend ihre Prüfungszeugnisse entgegen. Von den 24 Anwärtern bestanden die Prüfung in diesem Jahr jedoch lediglich 18. „Die Durchfallquote ist besonders hoch“, stellte Wemken fest. „Dieses bedauern die Mitglieder des Prüfungsausschusses natürlich sehr, denn wir wissen, wie viel Zeit sie investiert haben“, sagte Wemken, der Vorsitzender des Prüfungsausschusses ist.

Unter den 18 erfolgreichen Prüflingen befanden sich zwei aus der Gemeinde Rastede: Christian Alberts (26) aus Loy und Nina Brüning (16) aus Rastede. Die Lehrgangsbesten kamen indes aus dem Umland. Mit einer „Traumnote“ von 1,3, so Wemken, schloss Stefan Schulz aus Jaderberg ab. Thomas Lübbers aus Bösel und Rainer Heyne aus Zetel gehörten ebenfalls zu den besonders ausgezeichneten Prüflingen.

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„Sie sind jetzt Naturschützer mit Examen“, betonte Wemken und verwies darauf, dass außer den Fischern kein anderer Naturschützer eine staatliche Prüfung ablegt. Sieben Monate dauerte die Ausbildung, in der die Prüflinge sich mit dem umfangreichen Lehrstoff auseinandersetzen mussten. „Die Ausbildung war sicher belastend, zumal sie ja zumeist schon mitten im Leben stehen“, merkte Wemken an.

Der Kreisjägermeister hob hervor, dass mit dem Bestehen der Prüfung auch eine große Verantwortung als Jäger einhergehe. Da zum Handwerkszeug auch Schusswaffen gehören, betonte Wemken: „Im Lehrgang ist Ihnen eindringlich vermittelt worden, wie man damit umgeht und insbesondere, wie man sie sicher verwahrt.“

Als spätere Revierinhaber werde den Jägern „ein Stück Natur in die Hand gegeben, in das sie gestaltend und pflegend eingreifen sowie Biotopschutz betreiben“. Zu den Aufgaben zähle zudem, zumeist nachts, Fallwild von der Straße zu holen.

Um vollständig in die Gemeinschaft der Jäger aufgenommen zu werden, empfahl Wemken den erfolgreichen Prüflingen, Mitglied in der Landesjägerschaft zu werden und einem Hegering beizutreten. Außerdem riet er den „Jungjägern“, sich einen Jagdhund und hier insbesondere einen Teckel anzuschaffen. Denn: „Baujagd und Beunruhigungsjagd mit dem Teckel sind häufig der Einstieg in vielfältige Jagdmöglichkeiten.“

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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