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Ipwegermoor In Ipwegermoor haben sich Eltern zusammengeschlossen, um einen Waldkindergarten aufzubauen. „Mit sieben Mitgliedern haben wir gerade den Verein Elterninitiative Moorwichtel gegründet“, sagt Vorsitzende Ilka Elsner-Hillen. Mit Beginn des Kindergartenjahres 2018/2019 im Sommer soll der Betrieb des Waldkindergartens Moltebeere starten – auf einem idyllisch gelegenen Grundstück an der Wiemkenstraße in Ipwegermoor. „Wir haben uns für den Namen Moltebeere entschieden, weil es die nur hier im Moor gibt. Sie ist das Gold des Waldes“, sagt Ilka Elsner-Hillen.

Waldorfpädagogik

15 Kinder ab drei Jahre können ab dem Sommer im neuen Waldkindergarten basierend auf der Waldpädagogik und der Waldorfpädagogik betreut werden. Die Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren werden dabei von zwei Pädagogen gemeinsam in einer Gruppe am Vormittag betreut, erläutert Ilka Elsner-Hillen, die von der Waldorferzieherin Ruth Christiansen unterstützt wird. „Ein ausgebauter Bauwagen steht schon bereit und soll den Kindern ein gemütliches, kleines Nest bieten, wo kleine Morgenkreise, künstlerische Arbeiten und kleine Spieleinheiten stattfinden können“, sagt die Kindheitspädagogin. Vorwiegend soll es aber in den unmittelbar angrenzenden Wald gehen.

Helfende Hände

Bevor es losgehen kann, müssen noch einige Arbeiten ausgeführt werden. Das Gelände muss aufgeschüttet und der Boden befestigt werden, sagt Ilka Elsner-Hillen. Der Bauwagen soll noch um eine Veranda ergänzt werden. Die Elterninitiative freut sich auf helfende Hände, die bei den Arbeiten anpacken wollen. „Wir freuen uns auf Eltern, die für ihre Kinder etwas schaffen und die gemeinsam etwas gestalten wollen“, sagt die Kindheitspädagogin. Willkommen sind aber auch Mitglieder, die den Verein als Träger einfach unterstützen möchten. Im Frühling soll es einen Waldtag geben, bei dem Interessierte das Gelände kennenlernen können. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

Weitere Pläne

Auf dem unmittelbar am Waldrand gelegenen künftigen Gelände des Waldkindergartens gibt es bereits einen Kletterbaum, umgeben ist es von Highlander-Weiden. Auf dem benachbarten Hof leben Hühner. In einem Lehmofen soll später einmal Brot gebacken werden. „Wir möchten auch Hochbeete anlegen, in denen die Kinder etwas pflanzen können“, sagt Ilka Elsner-Hillen. Bei den Vorbereitungen für die Gründung des Waldkindergartens werde die Elterninitiative im Übrigen sehr von der Gemeinde Rastede unterstützt, betont die Kindheitspädagogin.

Weitere Informationen erhalten Interessierte per E-Mail unter WaldkindergartenMoltebeere@gmx.de.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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