WESTERSTEDE Mathe ist nur für wenige Kinder das Lieblingsfach in der Schule. Acht Schüler der Hössenschule finden Rechnen aber „richtig toll“.

Von Christian Quapp WESTERSTEDE - Addieren, Subtrahieren, Dividieren – wer erinnert sich nicht an schreckliche Momente an der Tafel, wenn die Zahlen vor den Augen zu verschwimmen begannen? Tim Gerdes, David Joachimmeyer, Sebastian Leffers, Tim Nötzel, Felix Vogel, Felix Westerholt (alle aus der 3. Klasse) und Mohamed Kabbani (4. Klasse) kennen solche Gefühle nicht.

Sie gehören zu den 14 Schülern der Hössenschule, die an der diesjährigen Matheolympiade teilgenommen haben. „Bis in die letzte Runde haben es aus den 3. Klassen nur 96 Schüler aus ganz Niedersachsen geschafft“, erklärt Margit Gerritzen, die den Wettbewerb an der Hössenschule organisiert hat.

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Die sieben Jungen aus ihrer Gruppe, die es bis in die letzte Runde geschafft haben, waren gestern zu Gast im Westersteder Rathaus, wo Bürgermeister Klaus Groß ihnen ihre Urkunden und eine Überraschung überreichte. Ein zusätzliches Geschenk bekamen Felix Vogel und Felix Westerholt, die beide den 3. Platz bei der Olympiade belegt haben.

„Früher durften die Sieger einer Olympiade ein Jahr lang jeden Tag im Rathaus essen. Oder sie mussten ein Jahr lang keine Steuern zahlen“, hat Groß herausgefunden. „Das können wir leider nicht machen“, scherzte der Bürgermeister mit Blick auf die Eltern der Schüler. „Aber wenigstens eine Einladung ins Rathaus solltet ihr für eure tolle Leistung doch bekommen“, lobte er das Engagement der Jungen.

Viel Anerkennung gab es auch vom Schulleiter der Hössenschule, Thomas Fischer: „Für mich war es etwas ganz Besonderes zu sehen, wie Ihr Euch angestrengt habt. Für Grundschüler ist das nicht alltäglich“, lobte er die sieben Kinder.. Fünf Aufgaben waren in jeweils 120 Minuten zu lösen – ohne Pause, wie Lehrerin Margit Gerritzen betonte. „Wenn Talente erkannt und gezielt gefördert werden, führt das meist auch zu vorzeigbaren Ergebnissen“, so Gerritzen.

Vom Anspruch der Rechenaufgaben konnte sich Groß selbst überzeugen. Die Jungmathematiker hatten eine Aufgabe aus dem Fragenkatalog mitgebracht. Groß ließ sich nicht lange bitten und kam nach kurzer Zeit auf zwei der möglichen Lösungen.

Wer selbst einmal knobeln will, findet die Aufgabe neben diesem Text.

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