Gruselfach Mathe? Was nach Angaben von Schulleiterin Jutta Klages die Statistik besagt, gilt ihrer Überzeugung nach nicht für die Oberschule Wiefelstede. Schließlich haben im dritten Jahr der Teilnahme beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik bereits 121 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge der Schule mitgemacht. Im vergangenen Jahr waren es noch 97, im ersten Jahr der Teilnahme 34 Schülerinnen und Schüler. Am Montag wurden in der Mensa die Sieger bekanntgegeben und an alle Teilnehmer Urkunden, je eine Rätselbroschüre und ein Knobelspiel verteilt. Die Teilnahmegebühr hatte der Förderverein der Schule übernommen – und so war bei der Siegerehrung auch Fördervereinsvorsitzender Heinz Jonny Behrmann dabei.

In dem von Mathe- und Physiklehrer Gerhard Fiedler und Sonja von Waaden organisierten Wettbewerb hatten die Schülerinnen und Schüler in 75 Minuten jeweils 24 Aufgaben nach dem Multiple-Choice-Verfahren zu lösen – so wie 845 000 Schülerinnen und Schüler aus 10 400 Schulen in Deutschland auch. Schulsiegerin in Wiefelstede wurde Jane Christin Oestmann aus der Klasse 10b, zugleich auch Jahrgangsbeste des zehnten Jahrgangs. Zweite wurde Lena Drost (6a), die nicht nur Jahrgangsbeste des sechsten Jahrgangs wurde, sondern auch den weitesten Kängurusprung schaffte: die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten. Dritter wurde Timo Hots (8a), der auch Jahrgangsbester des achten Jahrgangs wurde. Im fünften Jahrgang hatte Justin Schröder (5a) die Nase vorn, gefolgt von Thais Krüger (7b) und Lasse Heidemann (9a).

Den Hof von Marita und Jens Wemken in Gristede besuchte jetzt die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Wiefelstede. Dort konnten sich Mitglieder und Freunde der UWG einen Überblick über den im September 2015 neu gebauten Hühnerstall verschaffen. Als erstes wurden Schutzanzüge angezogen, um die Tiere vor Krankheiten zu schützen. Dann stellten Jens und Marita Wemken ihren Stall vor, in dem seit Anfang 2016 9000 Tiere nach dem neuesten technischen Standard leben. Neben den hellen, großzügigen Ställen haben die Legehennen Auslauf auf einem etwa vier Hektar großen Gelände, wo sie scharren und picken können. Die Schnäbel der Hennen werden nicht gestutzt. Mit LED-Licht können Marita und Jens Wemken auf verschiedene Situationen im Stall reagieren. Rotes Licht wirkt entspannend, sagen sie. Außerdem kann vieles im Stall mit dem Smartphone gesteuert werden. Das Futter, mit dem sich die Tiere an vielen Stellen versorgen können, sei vollwertig und frei von Gen-Soja. Regelmäßige Kontrollen durch die Landwirtschaftskammer garantierten, dass die hohen Ansprüche der Freilandhaltung stets eingehalten werden. Alle Fragen hinsichtlich der Haltung, Legen und Verpacken der Eier bis hin zur Lieferung in die Supermärkte wurden von Jens und Marita Wemken beantwortet. Im Anschluss trafen sich die Teilnehmer noch zu einem Imbiss im „Gristeder Hof to Horn“.

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Zu seiner ersten Radtour des Jahres hatte kürzlich der Ortsbürgerverein Bokel eingeladen. Mit insgesamt 29 Teilnehmern ging es auf dem Dorfplatz in Bokel los. Über Mansholt ging die Fahrt über Nebenwege in Richtung Kayhauserfeld zur Aalräucherei Bruns. Dort wurden den Radlern in einem Vortrag die Wanderwege und die Aufzucht des Aals vorgestellt. Demnach wird an den Küsten der sogenannte Glasaal gefangen und in Zuchtbecken aufgezogen. Interessant ist auch, dass nach der ersten Entwicklungsstufe zwei Drittel der Tiere wieder in öffentliche Gewässer ausgesetzt werden, um den zukünftigen Bestand zu sichern. Nach dem Vortrag ging es durch den Betrieb, wobei Schutzkleidung getragen werden musste. Nach einer Mittagspause in Kayhausen fuhr die Gruppe weiter über Gristede und Wiefelstedermoor in Richtung Bokel.

Der Ortsbürgerverein Bokel unternimmt alljährlich von Mai bis Oktober jeden Monat eine Radtour, wobei die erste und letzte Tour direkt in Bokel starten. Ansonsten fahren die Teilnehmer mit dem Auto etwa nach Logabirum, Goldenstedt oder Rostrup und beginnen dort die rund 40 Kilometer lange Radtour. Stets können auch Nichtmitglieder an den Touren teilnehmen.

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