Friedrichsfehn „Wir sind sehr froh, dass nun viele Probleme gelöst werden und die Gemeinde Edewecht bereit ist, viel Geld in den Schulstandort Friedrichsfehn zu investieren“, freut sich Holger Jäckel, Leiter der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn.

Der Schulausschuss des Edewechter Rates hat bei seiner jüngsten Sitzung im Friedrichsfehner Schulzentrum eine Planung befürwortet, die dazu führen wird, dass Raumprobleme gelöst werden.

Pläne erarbeiten

Ein Neubau, dessen Kosten auf rund vier Millionen Euro geschätzt werden, soll innerhalb des Schulzentrums auf einer Grünfläche zwischen Mensa und Sperberweg entstehen. Der Ausschuss befürwortete, dass die Gemeindeverwaltung kurzfristig ein geeignetes und erfahrenes Planungsbüro beauftragen soll. Dieses soll nicht nur Vorschläge für einen neuen Schultrakt erarbeiten, sondern zugleich Pläne für eine neue Pausenhalle und die Umgestaltung der Außentoiletten bei der Grundschule erarbeiten. Außerdem solle sich kurzfristig ein weiteres Planungsbüro um die Verkehrsprobleme am Schulzentrum kümmern, das in einer Wohnsiedlung liegt.

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„Schon jetzt haben wir im dritten Jahrgang vier Parallelklassen in der Grundschule. Aufgrund des starken Interesses von Familien, nach Friedrichsfehn zu ziehen, rechnen wir damit, dass in den nächsten Jahren auch die ersten Klassen nicht drei-, sondern vierzügig sind. Dafür haben wir jedoch keine Klassenräume. Außerdem benötigen wir ohnehin noch weitere Räume, unter anderem für den differenzierten Unterricht in der Oberschule“, so Jäckel.

Die „Baustellen“ im Friedrichsfehner Schulalltag – von fehlenden (Unterrichts–)Räumen bis hin zu verkehrssicheren Fahrradstellplätzen – hatte der Schulleiter ausführlich dem Arbeitskreis Schule vorgestellt, der aus Vertretern von Rat und Verwaltung sowie den jeweiligen Schulleitungen besteht. Der Arbeitskreis und die Gemeindeverwaltung hatten dann für den Schulausschuss Vorschläge erarbeitet.

Zweigeschossiger Bau

Wie es von Seiten der Verwaltung heißt, solle der zweigeschossige Neubau unter anderem acht Klassenräume, einen Musikraum, einen Instrumentenraum, Büros und Sanitärräume erhalten. Nach Angaben von Rolf Torkel, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, werde man – sofern der Verwaltungsausschuss das Projekt befürwortet habe – die europaweite Ausschreibung für den Neubau vorbereiten, der die höchste Priorität bei den Friedrichsfehner Schulprojekten habe. Wenn die konkrete Planung des Neubaus nach der Sommerpause erfolge, verfüge man, so Torkel, über erste detaillierte Daten aus der demografischen Entwicklung der Gemeinde. Mit einer solchen Untersuchung sei gerade ein Institut aus Hamburg beauftragt worden.

Alle Fraktionen begrüßten im Schulausschuss die Vorhaben.

Unabhängig von dem Neubau und den Projekten Pausenhalle, Schulhofgestaltung und Verkehrsprobleme investiert die Gemeinde Edewecht bis 2021 jährlich nochmals 200 000 in die Sanierung von Klassen- und Nebenräume und der Flure im Friedrichsfehner Schulzentrum.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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