Freidrichsfehn Voller Stolz stieg Jannik in den Bagger. Kurz zuvor hatte der Oberschüler die Schaufel des Baggers mit so viel Gefühl gelenkt, dass er ein Gewicht in einen Behälter bugsieren konnte. Das war Millimeterarbeit. „Ich saß früher schon mal auf einem Bagger, deshalb kannte ich das etwas“, sagt der 15-Jährige. „Das hier hat richtig viel Spaß gemacht.“

Jannik beteiligte sich, wie rund 50 andere Schüler, an einer besonderen Aktion in der Oberschule Friedrichsfehn: Berufsorientierung stand diesen Vormittag für die Achtklässler auf dem Stundenplan. Vorbereitet worden war die Jobbörse, an der sich neun Betriebe beteiligten, von Dagmar Carius-Guhn von der UP Consulting mit Sitz in Rothenburg sowie der Schule.

Praktische Berufsvermittlung

Diese Form der praktischen Berufsvermittlung fand zum ersten Mal an der Schule statt, wie Stefan Schilling, Wirtschaftslehrkraft und zusammen mit Katja Vogt zuständig für den Bereich Koordinierung Berufsausbildung, betonte. „Mit diesem Angebot sollen bei den Schülern Hemmschwellen abgebaut werden, außerdem sollen sie Kontakte zu heimischen Betrieben bekommen. Die neun Unternehmen, die angesprochen wurden und sich vorstellten, stammen aus der Region Oldenburg.

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In Sechser-Gruppen besuchten die Achtklässler die verschiedenen Stände. An jedem hatten sie 20 Minuten Zeit, sich zu informieren. Um auch mögliche Ängste abzubauen, hatte man bereits zuvor im Unterricht Fragen formuliert, die gestellt werden konnten. Die Berufssparten reichten vom Hotelfachmann, Koch, Polizist und Krankenpfleger über Anlagen- und Industriemechaniker, Spezialtiefbauer und Baugerätefirma bis hin zum Raumausstatter und Bodenleger.

Baggern, Schweißen und Zusammensetzen

Die Berufe wurden nicht nur inhaltlich vorgestellt. Schüler konnten erste praktische Erfahrungen sammeln, sei es auf dem Bagger, beim Schweißen oder beim Zusammensetzen von Metallteilen.

Wiebke zum Beispiel übte sich daran, ein Kupferrohr zu kürzen, um dann zwei Teile miteinander zu verbinden. „Ich finde es toll, hier auch etwas ausprobieren zu können“, berichtet die 13-Jährige. Das Angebot Berufsorientierung fand sie toll, wünschte sich aber noch mehr Berufe, die vorgestellt werden könnten.

Die Firmen nutzten gern die Möglichkeit, sich in Schulen zu präsentieren, so Dagmar Carius-Guhn. Hier könnten sie direkte Kontakte zu Schülern aufbauen und Praktikumsmöglichkeiten in ihren Betrieben aufzeigen.

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