Rostrup Seit den Herbstferien sind die Sporthalle der Berufsbildenden Schulen (BBS) Ammerland, zwei Bauhallen und die Räume des ehemaligen Umweltbildungszentrums für die Unterbringung von Flüchtlingen reserviert. In der Folgezeit wurden die Unterkünfte auch schnell belegt und dienen jetzt als Notunterkünfte (die NWZ  berichtete mehrfach).

Das hatte auch Auswirkungen auf die Schüler. Um deren Fragen zu beantworten, organisierte die Schulleitung der BBS Ammerland sechs Informationsveranstaltungen in der Aula. Insgesamt haben sich dort 1500 Schüler über die Unterbringung der Flüchtlinge informiert. Der Sozialdezernent des Landkreises, Ingo Rabe, Schulleiterin Wilma Eberlei und ihr Stellvertreter Johannes Robke sowie Flüchtlinge berichteten über Hintergrund und Erfahrungen.

Nachdem Bilder aus dem Inneren der genutzten Gebäude gezeigt wurden, folgten persönliche Berichte: Der Kinderchirurg Mahmoud Achmad aus Syrien und die Studentin Sawady Batoul aus dem Irak erzählten von ihren persönlichen Beweggründen, ihre Heimat zu verlassen und schilderten ihre Flucht, die sie ins Ammerland geführt hat.

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Beide betonten, wie dankbar sie seien, sich endlich wieder sicher fühlen zu können und berichteten über die freundliche Aufnahme durch die Behörden und Menschen im Ammerland. Einen besonderen Dank richteten sie an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz.

Rabe dankte den Schülern für ihr Verständnis, vorübergehend auf ihre Sporthalle und die Bauhallen zu verzichten. Der Landkreis hatte im Oktober in kürzester Zeit ein entsprechendes Amtshilfeersuchen der Landesregierung zur Flüchtlings-Unterbringung umsetzen müssen und hat sich dafür der landkreiseigenen Immobilien der BBS bedient.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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