Halsbek Noch genau erinnern sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler an den Herbst 1942: „Bei Fliegeralarm wurden wir eingeschult“, erzählt Werner Wilken und fügt hinzu: „Und jedes Mal, wenn Alarm war und das war fast täglich, mussten wir uns in den Häusern rund um die Schule verteilen und Schutz suchen“.

Zum dritten gemeinsamen Klassentreffen nach 2001 und 2013 hatten Werner Wilken und Johanne Thye jetzt in das Klosterhofcafe Jührden (Jührdenerfeld) eingeladen. Das erste Mal nach der Schulzeit habe man sich bei der Goldenen Konfirmation 2000 bewusst wiedergesehen, zudem würden sich die Ehemaligen in kleinen Gruppen auch privat treffen, erzählen die Ehemaligen.

Mit der gesamten Klasse zum Torfringen ins Halsbeker Moor, das Schreiben auf Schiefertafeln, drei Schuljahre in einem Klassenraum, zu fünft auf einer Bank sitzen, die Jungen links, die Mädchen rechts oder den Garten vom Lehrer umgraben – allesamt Erlebnisse, die die heutigen Rentner noch sehr lebhaft vor Augen haben. „Früher war Schule streng, aber trotzdem hatten wir eine schöne Schulzeit“, sind sich alle einig.

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Auch von den Ausflügen mit Pferd und Federwagen in den Neuenburger Urwald, nach Dangast und Zwischenahn wissen sie reichlich zu erzählen. Die erste Mehrtagestour war nach Ende des Krieges, 1946 oder 1947, nach Wangerooge. „Wir mussten uns draußen mit Salzwasser waschen. Auch Lebensmittel für unsere Verpflegung mussten wir mitbringen“, weiß Gerda Rücker noch genau. Ebenso hätten sie Kräuter wie Huflattich, Schafgarbe oder Brombeerblätter sammeln und zum Trocknen hinhängen müssen. „Das war Tee und auch Medizin für die Soldaten“, so Johanne Thye.

Heute wohnen die „sieben Deerns und vier Jungs“, wie sie sich selber nennen, überwiegend im Landkreis Ammerland sowie in Friesland und Oldenburg.

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