Apen Englische Vokabeln und Satzfetzen schwirrten am Dienstagvormittag in der Pausenhalle der Oberschule Apen/Augustfehn durch die Luft. An fantasievoll gestalteten Marktständen konnten Drittklässler der Augustfehner Janosch-Grundschule unter anderem Obst und Gemüse einkaufen, Tiere aus Plüsch erstehen und fiktive Bankkonten bei Oberschülern eröffnen. „Und das alles auf Englisch“, freute sich die Leiterin der Janosch-Grundschule, Barbara Thaler-Ludewigs, über die vielen Gespräche ihrer Schüler.

Anlass zum bunten Markttreiben bietet das Projekt „Englisches Dorf“, das in in dieser Woche in der Oberschule Apen stattfindet. In Kooperation mit der Aper Grundschule, der Janosch-Grundschule, der Grundschule am Stahlwerk und der Nordloher Grundschule veranstaltet die Oberschule Augustfehn zum ersten Mal dieses Angebot.

„Wir möchten den Schülern den Nutzen der englischen Sprache verdeutlichen. Insbesondere sollen sie erkennen, wie gut eine Unterhaltung auch bereits mit einem kleinen Wortschatz geführt werden kann“, war Benjamin Surberg, Fremdsprachenlehrer an der Oberschule Augustfehn vom Treiben begeistert. Insgesamt nähmen 98 Grundschüler und 20 Schüler der achten bis zehnten Klassen an diesem Projekt teil, führte er weiter aus. „Gerade diese besondere geschützte Atmosphäre eignet sich, damit unsere Schüler Sprachbarrieren abbauen können“, glaubt auch Janina Boßelmann, Englischlehrein an der Janosch-Grundschule fest an den Erfolg der Veranstaltung.

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Anstoß zum „Englischen Dorf“ gab Sylvia Heyen. Die ehemalige Lehrerin an der Janosch-Grundschule hatte im Sprachendorf Aurich von diesem Fremdsprachenkonzept erfahren. Von den Erzählungen ihrer ehemaligen Kollegin begeistert, griffen die Lehrer der beteiligten Schulen diese Idee auf und entwickelten in sechsmonatiger Vorbereitungszeit gemeinsam ein Konzept zur Realisierung dieses Sprachprojektes im Ammerland.

„Unsere Schüler waren von der Idee, ein Dorf zu veranstalten sofort begeistert“, berichtete Surberg von der Vorstellung des Projektes in der Oberschule. „Wir planen daher auch im nächsten Jahr dieses Konzept fortzusetzen.“ „Nur Englisch reden zu dürfen, ist toll“, strahlte denn auch der Oberschüler Jonas Beck. Über ihre guten Sprachkenntnisse erfreut war auch die elfjährige Mareen. „Das Einkaufen auf Englisch ist ja gar nicht so schwer.“

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