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Augustfehn /Edewecht Die Tage in seinem Berufsleben sind gezählt: Zum Ende dieses Schuljahres 2015/2016 wechselt Regierungsschuldirektor Manfred Janßen in den Ruhestand. Im Beisein vieler Vertreterinnen und Vertreter aus Schulbehörde, Schule und Politik und seiner Familie wurde der 66-Jährige am Dienstag in der Augustfehner „Eisenhütte“ offiziell verabschiedet.

Manfred Janßen, der schon seit vielen Jahren in Edewecht lebt, ist gebürtiger Augustfehner. Im Fehnort ist er aufgewachsen, zur Schule gegangen vorbei am Eisenhüttengelände, wo er heimlich spielte oder seine Mutter mit dem Wagen voller Wäsche zur Zisterne begleitete. Die familiären Wurzeln seien es gewesen, die den 66-Jährigen animiert hatten, sich als Veranstaltungsort für seine Verabschiedung für die „Eisenhütte“ in Augustfehn zu entscheiden.

Bevor die Rednerinnen und Redner das Wort ergriffen und Janßens berufliches Leben würdigten, begrüßte der scheidende Regierungsschuldirektor jeden einzelnen der rund 30 Gäste mit persönlichen Worten. Bevor der Edewechter zur Landesschulbehörde wechselte, war er als Lehrer an der Hauptschule Edewecht, als Konrektor an der Grundschule Edewecht und als Schulleiter an der Grund- und Hauptschule Bad Zwischenahn tätig. Als Moderator führte Edewechts Grundschulleiter Egbert Kosmis durch den Nachmittag.

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„Welch’ ein Aderlass für das Ammerland“ hatte Landrat Jörg Bensberg das berufliche Ausscheiden von Manfred Janßen bedauert. Der Edewechter sei die „personifizierte Schulbehörde“ gewesen, ein profunder Kenner der Ammerländer Schullandschaft, der stets Ansprechpartner für schulische Ammerländer Belange gewesen sei und immer mit Rat und Tat zur Verfügung gestanden habe. Unaufgeregt und unideologisch habe Janßen stets konstruktiv Probleme angefasst, nach Lösungen gesucht und die weiteren Entwicklungen stets mit großem Interesse verfolgt. Schülerinnen und Schüler, die Förderbedarf hätten, lagen ihm besonders am Herzen. Dass der Landkreis Ammerland die Berufsstarterklassen einrichtete, sei auch ein Verdienst von Manfred Janßen gewesen.

Mit einem Baum, der einen festen Stand habe und trotzdem beweglich sei, um Stürme zu überstehen, verglichen Apens Bürgermeister Matthias Huber und Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch in ihrer gemeinsamen Rede Manfred Janßen. Seine regionale Verbundenheit und seine Sachkenntnis über die Ammerland-Gemeinden mit ihren eignen Strukturen habe der scheidende Regierungsschuldirektor in seine Arbeit stets sachgerecht und wertschätzend eingebracht. Janßen sei eine kompetente Fachkraft mit viel Verstand, Herz und Humor. Für den Ruhestand wünsche man nur das Allerbeste.

Janßens Verdienste würdigten zudem Vertreter der Landesschulbehörde, der Ammerländer Schulen, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und seine Sekretärin.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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