Edewecht Sie laufen, sie rufen, sie jubeln, sie fluchen, sie schwitzen. Und vor allem: Sie lachen. Der Spaß – er wird an diesem Vormittag in der Heinz-zu-Jührden-Halle groß geschrieben.

Die Edewechter Oberschule hatte eingeladen, und die OBS Wiefelstede, die Integrierte Gesamtschule (IGS) Wilhelmshaven und die Grundschule Lienen (Elsfleth) waren am Dienstag der Einladung gefolgt. Alle Einrichtungen sind Partnerschulen der EWE-Baskets-Akademie. Und so stand für etwa drei Dutzend Mädchen und Jungen ausnahmsweise mal nicht Mathe, Deutsch oder Musik auf dem Stundenplan, sondern Basketball.

„Es geht darum, den Nachwuchs an die Sportart heranzuführen“, sagt der Edewechter Lehrer Rolf Niehus. Er selbst spielte einst Erstliga-Basketball. Freude an der Bewegung, Spaß am Zusammenspiel – mit dem Turnier soll das gefördert werden. Also treten keine reinen Schulmannschaften gegeneinander an. Die Teams werden zugelost. Jede Mannschaft besteht aus vier Mitgliedern – von jeder Schule ein Kind. Da spielen Drittklässler mit und gegen Siebtklässler, Mädchen mit und gegen Jungen – und es funktioniert.

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„Basketball ist ein schnelles Spiel. Das gefällt mir“, sagt der 13-jährige Lasse von der IGS Wilhelmshaven. Vor allem aber schätzt er „Teamplay“. Der achtjährige Noah aus Lienen mag es, dass „man sich dabei so richtig auspowern kann“. Sein Klassenkamerad Malte findet lobende Worte für das schulübergreifende Turnier: „Hier lernt man viele andere Kinder kennen. Das ist klasse.“ Der Junge lacht.

Asma gehört zur Delegation aus Wiefelstede – als einziges Mädchen. „Basketball finde ich ganz toll“, sagt die 14-Jährige. Genauso geht es Wladislava. Die Zwölfjährige, die die Edewechter OBS besucht, hat früher mit ihrem Vater Körbe geworfen und gedribbelt. Nun ist sie Mitglied der Basketball-AG. Eike – wie Wladislava in der sechsten Klasse – kam über einen Freund zum Basketball. „Eines Tages habe ich festgestellt, dass ich das besser kann als Fußball.“

Ein Pfiff unterbricht das Gespräch. Die nächste Paarung beginnt. Die Mädchen und Jungen sammeln sich auf dem Spielfeld. Gleich werden sie wieder für ihr jeweiliges Team rennen. Sie werden werfen, fluchen, schwitzen, jubeln – und Spaß haben.


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Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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